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Nassfutter

Beim Nassfutter muss man unterscheiden zwischen „echtem“ Nassfutter und halbfeuchtem Futter. Letzteres ist in Deutschland nicht sehr verbreitet, erfreut sich aber in anderen Ländern einer gewissen Beliebtheit. Es enthält mehr Feuchtigkeit als Trockenfutter, aber weniger als Nassfutter – der Flüssigkeitsanteil liegt je nach Produkt bei 15 bis 30 Prozent. Vorteil bei diesem Futter ist, dass es nicht nach Öffnung im Kühlschrank aufbewahrt werden muss. Leider trocknet es im Napf aber auch schnell aus und stößt dann bei den meisten Katzen nicht mehr auf Begeisterung.

Feuchtfutter wie es in Dosen, Portionsbeutel und Schälchen angeboten wird, wird von den meisten Katzen sehr gerne verspeist. Im Gegensatz zu dem halbfeuchten Futter besteht es zum Großteil (bis zu 80 Prozent) aus Flüssigkeit. Die Inhaltsstoffe müssen auf der Verpackung ausgewiesen sein. Manch ein Katzenbesitzer gerät allerdings ins Stutzen, wenn er zwar ein Nassfutter mit zum Beispiel Rindfleisch kauft, dann aber auf der Dose ließt, dass das Futter aus Fleisch und „tierischen Nebenerzeugnissen“ besteht. Diese Nebenerzeugnisse können die verschiedensten Bestandteile enthalten – unter anderem auch wenig appetitliche Dinge wie Knochen. Hier ist der Griff zu einem hochwertigeren Futter zumindest in Erwägung zu ziehen. Auch ein angegebener Rindfleischanteil von zumeist vier Prozent – um bei dem Beispiel zu bleiben – gibt dem Futter zwar seinen Namen, bedeutet aber nicht zwingend, dass es sich dabei ausschließlich um pures Fleisch handelt. Auch hier können Nebenerzeugnisse gemeint sein.