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Trockenfutter

Trockenfutter enthält – wie der Name schon andeutet – sehr wenig Feuchtigkeit. Zumeist sind dieses gerade mal 7 Prozent oder wenig mehr. In Trockenfutter enthalten sind je nach Sorte entweder Fleisch oder Fisch, Fette, Korn, etc. Angereichert wird es zusätzlich mit Vitaminen und Mineralien.

Die Fütterung einer Katze mit Trockenfutter ist vor allem für den Menschen äußerst bequem: Es muss nach Öffnung der Packung nicht kühl gelagert werden, es lässt sich sauber in den Napf füllen, verursacht keine Flecken auf dem Boden, wenn die Katze einmal kleckern sollte, und riecht nicht so stark wie Nassfutter.

Zudem spricht für Trockenfutter, dass es hygienischer ist und kein Ungeziefer wie Fliegen anzieht, den Kaumuskel der Katze trainiert und die Zähne und das Zahnfleisch pflegt, indem erster durch die erzeugte Reibung gereinigt werden und letzteres gestärkt wird.

Dennoch, Trockenfutter weist auch ein großes Problem auf: Die Katze – an sich ein Tier, das nicht viel trinkt – sollte, wenn sie Trockenfutter frisst, zusätzlich zum eigentlichen Bedarf mehr trinken. Ansonsten kann es in schlimmen Fällen zu Nierenproblemen und Dehydrierungserscheinungen kommen. Katzenfutterhersteller reichern aus diesem Grunde das Futter häufig mit Salz an, damit die Katze zu einer vermehrten Flüssigkeitsaufnahme verleitet wird. Dennoch sollte man genau darauf achten, wie viel das Tier tatsächlich trinkt. Es gibt unter den Katzen nämlich regelrechte Trinkmuffel.

Tipp: Ein tropfender Wasserhahn verleitet nicht nur dazu, die Tropfen zu jagen. Es animiert das Tier meist auch dazu, den ein oder anderen Tropfen Wasser mehr zu trinken. Katzenbrunnen können einen ähnlichen Effekt erzielen.

Ausschließlich Trockenfutter zu füttern ist allerdings zum einen wegen der erwähnten Austrocknungsgefahr, zu anderen aber auch aus Gründen des mangelnden Abwechslungsreichtums nicht unbedingt zu empfehlen.