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Katzenfutter selbst gemacht

BARF steht für biologisch artgerechtes rohes Futter. Das sogenannte BARFEN stellt eine Alternative zu der Gabe von industriell hergestelltem und verpacktem Futter dar. Zudem wird hier anders als bei dem Fertigfutter aus dem Handel rohes Fleisch verfüttert. Die Befürworter dieser Fütterungsmethode gehen davon aus, dass Katzen und auch Hunde nur dann artgerecht ernährt werden, wenn sie wie in der freien Natur rohes Fleisch zu fressen bekommen. Dieses vermeidet ihrer Ansicht nach viele Krankheiten und macht die Tiere robuster und wiederstandsfähiger. Rohes Fleisch enthält zudem die Nährstoffe in unveränderter Form. Beim Garen hingegen gehen viele dieser Nährstoffe verloren oder werden verändert.

Bei BARFEN von Katzen sollte man allerdings unbedingt beachten, dass kein rohes Geflügel- und Schweinfleisch verfüttert werden darf. Geflügelfleisch könnte die Katzen mit Salmonellen infizieren und Schweinefleisch kann unter Umständen das Aujeszky-Virus enthalten, welches zwar für den Menschen ungefährlich ist, bei Katzen durch Gehirn- und Rückenmarksentzündungen allerdings zum Tode führen kann.

Auch beim BARFEN sollten der Katze – wie auch bei der Fütterung mit Fertigfutter – drei bis vier mal am Tag kleine Portionen gereicht werden. Der Aufwand, mit dem BARFEN einher geht ist natürlich größer als bei der Fütterung mit normalen Trocken- oder Nassfutter. Schließlich muss zunächst das geeignete Fleisch gekauft, zerteilt und portioniert werden. Die Anhänger dieser Fütterungsart sind aber stark davon überzeugt, dass sich dieser Aufwand genauso wie die höheren Kosten für die Gesundheit ihres Tieres bezahlt macht.