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Kratz- und Klettermöbel selbst gemacht

Natürlich können handwerklich begabte Katzenhalter ihrer Kreativität freien Lauf lassen und selbst zu Bohrer und Hammer greifen, um ihren Haustieren einen Kratzbaum zu zimmern.

Besonders attraktiv für die Katzen ist hierbei eine Kratzbaumvariante, die natürliche Materialen, wie Äste und Stämme, integriert. Netter Nebeneffekt für den Katzenbesitzer: Ein solcher Kratzbaum ist äußerst dekorativ und ein Unikat, auf das Sie mit Sicherheit von Ihren Gästen, Freunden und Verwandten angesprochen werden. Man nehme einen dicken gegabelten Baumstamm und säge diesen gerade zu, sodass er sich unten mit Schrauben auf einer Bodenplatte befestigen lässt. Diese Bodenplatte muss ausreichend dick und breit sein, damit das Gleichgewicht der Konstruktion gewahrt bleibt. An den oberen beiden Astenden können kleinere Platten angebohrt werden, die als Aussichtspodeste fungieren können. Um es der Katze gemütlicher zu machen, können diese mit Stoff überzogen werden. Einzelne Abschnitte des Stammes können zudem mit einem Sisalseil umwickelt werden, was neben dem Baumstamm selbst eine weitere Kratzgelegenheit liefert.   

Einen dicken Baumast kann man zum Beispiel bei einem  Brennholzhändler günstig erstehen. Die Rinde sollte allerdings, bevor mit dem Bau begonnen wird, entfernt worden sein.

Man kann natürlich auch einen klassischen Kratzbaum, wie ihn der Handel anbietet, selbst nach bauen und somit genau nach den Bedürfnissen der eigenen Katzen ausgestalten. Als tragende Säulen, die mit Sisalseil umspannt werden können, eignen sich hierbei zum Beispiel stabile Teppichrollen, die man mit etwas Glück umsonst in einem Teppichgeschäft bekommen kann.

Alles in allem, ist es natürlich mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden, einen Kratzbaum selbst zu bauen. Ihre Katzen werden es Ihnen aber danken und Sie können sich an den vergnügt kletternden Haustieren erfreuen und stolz auf Ihr Unikat sein.