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Katzen Zuchtrichtlinien

die meisten von ihnen richten sich dabei jedoch nach den Zuchtrichtlinien der großen Organisationen und nach dem Tierschutzgesetz. Inhalt der Richtlinien sind beispielsweise Vorschriften zur Haltung, Deckung, zu Wurfmeldungen und Zuchteinschränkungen. Auch Angaben zum Verfahren beim Verkauf, bei Impfungen oder bei Farbpaarungen und Kreuzungen findet man fast überall. So sind in den meisten Fällen 2, maximal 3 Würfe im Jahr bei Zuchttieren gestattet. Verwandtenverpaarungen, beispielsweise unter Geschwistern, müssen zuvor beantragt und genehmigt werden, gleiches gilt für Farbverpaarungen. Zuchtverbote gibt es beispielsweise bei tauben oder sonstwie körperlich beeinträchtigten Tieren, die ihre Beeinträchtigung vererben können. Empfohlen wird häufig auch, Katzen mit Schwanzanomalien, Gebissfehlern, Sehfehlern usw. nicht zur Zucht heranzuziehen. Für weiße Katzen gelten besondere Zuchtvorschriften.
Besonders interessant sind auch die Vorschriften zur Haltung der Tiere, die häufig beispielsweise Empfehlungen für die Raumgröße und das Katzenklo geben. Die meisten Zuchtrichtlinien sehen außerdem vor, dass Jungtiere nicht vor der zwölften Woche abgegeben werden dürfen und verpflichten den Züchter zur Kontrolle der Käufer.
Prinzipiell ist der Verkauf von Rassekatzen an Tierhändler, Zoofachgeschäfte und Versuchsanstalten oder zu okkulten Zwecken bei allen Vereinen verboten. Praktisch bedeutet das, dass etwa Fachgeschäfte Rassekatzen lediglich vermitteln, aber nicht verkaufen dürfen. Kauft man also eine Rassekatze im Fachgeschäft, kann dabei etwas nicht stimmen. Die Mitgliedschaft eines Züchters in einem entsprechenden Verein bzw. eine nachweisliche Registrierung bei der TICA sind für Interessenten ein gutes Zeichen, dass sie es mit einem seriösen Züchter zu tun haben, der gesunde, gut sozialisierte Rassetiere abgibt.