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Katzen Anatomie

Katzen verfügen über eine Reihe von anatomischen Besonderheiten, die ihnen erst ihr ereignisreiches Leben, das zu einem wesentlichen Bestandteil von der Jagd geprägt ist, ermöglichen. Dazu zählen in erster Linie der flexible Stützapparat, die einfahrbaren Krallen, ihr Schwanz sowie ihre ausgeprägte Muskulatur.

Der flexible Stützapparat ermöglicht es, beim Aufsetzen nach Sprüngen – auch von hohen Ausgangspunkten aus – die Wucht des Sprunges abzufedern. Auch die ausgeprägte Muskulatur der Katzen leistet ihren Beitrag dazu, dass hohe Sprünge und das Klettern zum Beispiel auf Bäume erst möglich werden. Schnelle Reaktionen wie etwa ein Zuschlagen mit der Pfote werden ebenfalls optimal durch den Muskelapparat unterstützt. Besonders ausgeprägt ist die Muskulatur an den Hinterbeinen und am Rücken. Die Katze ist hiermit perfekt für die Jagd ausgestattet.

Will man den Sinn der einziehbaren Krallen begreifen, muss man sich den Aufbau der gesamten Pfote einer Katze anschauen: Diese ist an Ballen und an Zehen extrem weich gepolstert. Würde die Katze ihre Krallen nicht einziehen können, würde diese Polsterung gar keinen Sinn machen: Die Krallen würden ein leisen Anschleichen verhindern und somit jeden Beuteerfolg verhindern. Auch würden sich die Krallen zu schnell abnutzen, wären sie beim Laufen ständig ausgefahren.

Der Schwanz einer Katze ist eine weitere Besonderheit, er erfüllt gleich zwei wesentliche Aufgaben. Zum einen ist er wichtig, damit die Tiere beim Balancieren und Klettern das Gleichgewicht halten können. Zum anderen ist er ein wichtiges Verständigungsmittel für die Katzen: Je nachdem wie er gehalten und bewegt wird, kann die Katze bestimmte Mitteilungen an Artgenossen aber auch an den Halter weitergeben. Ein wild peitschender Schwanz signalisiert dabei nicht wie bei einem Hund freudige Erregtheit, sondern eher Aggression und Jagdtrieb.