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Katzen Sinnesleistungen

Der Gehörsinn einer Katze ist um ein vielfaches ausgeprägter als der eines Menschen. Selbst Hunde können von Katzen, was das Hören anbelangt, bei weitem übertroffen werden.
Schon allein die schalltrichterförmigen Ohren der Katze tragen dazu bei: Sie können durch viele kleine Muskeln genau in die Stellung gebracht werden, die für ein besseres Hören notwendig ist. Entscheidend ist aber, dass Katzen viel höhere Frequenzen als Menschen und Hunde hören und orten können. Dieses ist nicht zuletzt bei der Jagd auf das Hauptbeutetier – die Maus – von hoher Bedeutung. Eine Katze steht dabei immer in Hab-Acht-Stellung: Sogar beim Dösen reagiert sie mit Ohrenbewegungen direkt auf kleine Geräusche, die entweder besorgniserregend sind oder auf Beute schließen lassen.

Was Katzen für viele Tierliebhaber so attraktiv macht, sind die großen Augen dieser Tiere. Sie haben aber nicht nur eine besondere Ausstrahlung, sondern sind auch hochentwickelt und perfekt auf das Leben einer Katze zugeschnitten. Dabei ist wohl der entscheidende Punkt, dass die Augen einer Katze ermöglichen, fast genau so gut in der Dunkelheit zu sehen wie bei Helligkeit. Die Pupillen können sich bei Dunkelheit so stark weiten, dass auch das letzte bisschen Licht genutzt werden kann. Zudem wurde durch wissenschaftliche Tests erwiesen, dass Katzen eine bestimmte Anzahl von Farben sehen und unterscheiden können. Zu diesen Farben gehören Blau, Gelb und Grün. Orange- und Rottöne werden hingegen nur als gräulich wahrgenommen. In puncto Farbensehen ist der Mensch also ausnahmsweise einmal im Vorteil. Das vorhandene Farbsehen reicht allerdings völlig aus, um in der angestammten Umgebung problemlos zu überleben.

Etwas ganz besonderes im Bereich der Sinnesleistungen stellt der Tastsinn der Katzen dar. Hier sind die Schnurrhaare besonders wichtig: Sie ergänzen zum einen die guten Augen bei der Orientierung in der Dunkelheit, zum anderen werden sie von der Katze auch bei Helligkeit zur Einschätzung von Abständen benötigt. So kann eine Katze zum Beispiel durch die Schnurrhaare einschätzen, ob sie sich zwischen zwei Gegenständen hindurch schlängeln kann. Aber nicht nur die Schnurrhaare sind Bestandteil des hoch entwickelten Tastsinns der Katze. Hinzu kommen Tastrezeptoren am ganzen Körper der Katze. So können zum Beispiel die sensiblen Pfoten schon kleinste Erschütterungen wahrnehmen und deren Richtung orten.