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Katzen Verdauungsapparat

Die kräftigen Kiefermuskeln und die scharfen spitzen Zähne lassen leicht erkennen, dass es sich auch bei der Hauskatze um ein echtes Raubtier handelt. Die Reißzähne übernehmen beim Erlegen und Zerreißen der Beute die wichtigste Rolle. Sie können Fleisch, Sehnen und Knochen zertrennen. Katzenmütter verwenden die Reißzähne aber auch dazu, ihre Jungen per Nackenbiss wegzutragen. Die Jungen fallen dabei in eine Starre und erleiden keine Schmerzen, da sie am Nacken eine Hautfalte haben, die diesen zunächst ruppig wirkenden Umgang ermöglicht.

Die Schneidezähne einer Katze sind extrem klein. Sie finden ihren Einsatz beim Abnagen von Knochen eines Beutetiers oder aber, ähnlich wie die kleinen Eckzähne, bei der Fellpflege. Die Backenzähne wiederum dienen dem groben Zermalmen der aufgenommenen Nahrung, wobei eine Katze nicht wirklich kaut, sondern vielmehr Nahrung lediglich grob zerkleinert und dann schluckt. Insgesamt wird beim Anblick und der Analyse eines Katzengebisses deutlich, dass diese Tiere vorrangig auf den Verzehr von Fleisch ausgerichtet sind.

Die Zunge einer Katze weist ebenfalls einige Besonderheiten auf. Wer schon einmal eine Katze seine Hand hat ablecken lassen, wird sofort bemerkt haben, dass die Zunge extrem rau ist. Für diesen Eindruck sind die sogenannten Papillen, die zum Teil dornenbesetzt sind und sich auf der Oberfläche der Zunge befinden, verantwortlich. Die dornenbesetzte Papillen erfüllen zwei Funktionen: Zum einen verfangen sich durch die Fellpflege aufgenommene Haare in ihnen, zum anderen dienen sie beim Trinken der Weiterleitung der Flüssigkeit.  

Ist die Nahrung im Magen der Katze angekommen, wird sie von der Magensäure zersetzt. Die Magensäfte sind dabei hochkonzentriert, da ja in erster Linie Fleisch und davon zusätzlich auch noch größere Brocken verdaut werden müssen.