Wie oft Katze füttern und welche Futtermenge?

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Von Natur aus sind Katzen begnadete Jäger. In der Wildbahn lebende Katzen ernähren sich in erster Linie von Mäusen, kleinen Vögel und Insekten. Hier bringen sie mitunter viele Stunden mit dem Beutefang zu, meist sogar den überwiegenden Teil des Tages. Nicht immer wird ihre Ausdauer dabei belohnt.

Anders sieht es da schon bei den Katzen aus, die in der Obhut von Menschen leben. Sie brauchen sich hier keine Sorgen ums Futter machen. Sie können zwischen Katzentrockenfutter und Nassfutter wählen. Katzen sind aber auch keine Kostverächter, sie fressen auch gern extra für sie gekochtes Futter oder Frischfleisch.

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Futterbedarf bei Katzen recht unterschiedlich

Der Futterbedarf einer Katze ist immer von verschiedenen Faktoren abhängig:

  • von den Lebensumständen der Katze
  • dem Alter
  • dem Körpergewicht
  • der Aktivität

So benötigt eine 2 kg schwere Katze weniger Futter als eine 5 kg schwere Katze. Auch wird eine Wohnungskatze weniger fressen wie eine Katze, die tagsüber im Freien verbringt. Ebenfalls muss hier unterschieden werden, ob es sich um Jungtiere oder ältere Katzen handelt.

Anforderungen an das Futter

Katzen sind Fleischfresser, dementsprechend sollte im Katzenfutter auch als Hauptbestandteil Fleisch vorhanden sein. Ein hochwertiges Katzenfutter sollte mindestens 25 bis 30 % Eiweiß und 15 bis 40 % Fette enthalten.

Man sollte immer darauf achten, dass nicht mehr als 10 % Getreide vorhanden sind. Daneben sind auch Kohlenhydrate, Enzyme, Vitamine, Spurenelemente wie Natrium, Kalzium, Phosphor, Zink, Jod,Magnesium, Eisen, Kupfer und das für Katzen notwendige Taurin wichtig. Empfehlenswert ist der Artikel: Was essen Katzen?

 

Wie oft eine ausgewachsene Katze füttern?

Normalerweise verhungern Katzen nicht so schnell. Sie könnten schon einige Tage ohne Futter auskommen. Wie viel Futter eine Katze benötigt ist immer individuell unterschiedlich. Natürlich gibt es dazu Richtlinien – doch wie gesagt es sind nur Richtlinien. Maßgebend dabei ist auch die Qualität des Futters, denn je hochwertiger dies ist, desto weniger benötigt die Katze.

  • Katzenhalter sollten immer individuell ausprobieren, wie viel Katzenfutter ihre Katze am Tag zu sich nehmen möchte.
  • Sie sollte dabei so viel erhalten, wie sie verlangt. Doch Vorsicht: Es kann stets Übergewicht drohen.
  • Katzen mit einem gesunden Fressverhalten wissen normalerweise selbst, wann sie aufhören müssen.
  • Günstig ist auch ein regelmäßiger Wechsel zwischen Nass- und Trockenfutter.

Richtlinie für Futterbedarf für ausgewachsene Katzen täglich:

2 kg Körpergewicht: 120 bis 160 g
3 kg Körpergewicht: 160 bis 210 g
4 kg Körpergewicht: 210 bis 260 g
5 kg Körpergewicht: 260 bis 320 g
ab 6 kg Körpergewicht: 250 bis 360 g

Dabei ist zu beachten, dass aktive Katzen ein eiweißreicheres Futter benötigen. Sollte ein Mangel vorliegen, können sie schnell apathisch werden. Katzen die zwischendurch Mäuse fangen sollten aber auch immer die gleiche Ration bekommen, sonst müssten sie täglich 10 bis 15 Mäuse fangen.

Gefahren für Übergewicht

Falls die Katze wenig Bewegung hat, dann ist auch beim Füttern Vorsicht geboten, denn sie kann schnell Hüftspeck ansetzen, die Folge wäre dann Übergewicht. Solange bei einer Katze die Rippen noch tastbar sind, ist ernährungsmäßig alles noch in Ordnung. Problematisch wird es erst, wenn eine Speckschicht darüber liegt.

Katzen, die auch Zeit draußen verbringen, müssen im Herbst und Winter mehr Futter angeboten bekommen. Gerade deshalb, weil sie dann mehr Energie verbrauchen, beziehungsweise benötigen. Hochwertige Katzennahrung ist unerlässlich für ein gesundes Katzenleben. Der Hersteller Anifit aus Schweden erfüllt mit seinem Futter alle Standards.

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Kitten: Richtige Katzen-Futtermenge

Während der ersten Lebensmonate werden die Kleinen noch von der Mutter gefüttert. Die Muttermilch ist wichtig für ihre weitere Entwicklung. Der Nährstoffbedarf für kleine Katzen liegt über dem Bedarf von ausgewachsenen Tieren. Ab dem 4. Monat sollte dann das Junge an Nassfutter gewöhnt werden.

Man sagt, dass sie bis zum 12. Lebensmonat Futter erhalten soll, wie sie verlangt. Wichtig ist dabei, dass die benötigte Energiemenge abgedeckt ist. Es gibt auch hier Richtlinien für die Fütterung, ab dem 4. Monat sollten dem Katzenjungen 250 g Futter zur Verfügung stehen und ab dem 5. Monat sogar 200 bis 350 g.

Wie oft wird die Katze gefüttert?

Wichtig ist, dass es festgelegte Fütterungszeiten gibt. Daran muss sich die Katze gewöhnen. Die Zeiten sind wichtig, damit sich das Gewicht der Katze normalisieren kann und gleichzeitig ist ein Überblick über das Fressverhalten möglich. Falls der Katze ganztägig Futter zur Verfügung steht, kann es passieren, dass der Stubentiger kein richtiges Hunger- und Sättigungsgefühl mehr entwickeln kann.

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Er weiß dann einfach nicht mehr wann Schluss ist und wird nebenbei dick und auch noch wählerisch. Es sollte für die Samtpfoten über den Tag verteilt mehrere kleine Rationen geben. Bei jungen Katzen sollte die Fütterung sechsmal täglich erfolgen. Mit zunehmendem Alter werden dann die Abstände zwischen den Fütterungen erhöht.

Erwachsene Katzen erhalten zwei- bis dreimal kleinere Portionen über den Tag verteilt. Auch hier kann es passieren, dass die Katze vielleicht auch mehrmals kleine Portionen haben möchte.

Viel Trinkwasser: Wichtig ist, dass den Katzen ständig frisches Trinkwasser zur Verfügung steht. Weit verbreitet ist ja, dass Katzen unbedingt Milch brauchen, das ist weit gefehlt. Vorsicht! Kuhmilch ist für die Samtpfoten unverträglich. Sie können davon Durchfall bekommen. Im Handel ist spezielle Katzenmilch erhältlich.

Bewährt haben sich auch Katzentrinkbrunnen. Diese animieren die Tiere zum Trinken, was besonders für Katzen, die wenig trinken von Vorteil ist. Wichtig ist, dass nach jeder Fütterung der Napf gereinigt wird, besonders im Sommer. Es könnten sonst Fliegen darin Eier ablegen.

BARFEN bei Katzen

Da Katzen Fleischfresser sind bietet sich bei der Fütterung auch das BARFEN (biologisch artgerechte Rohfütterung) an. Das Fleisch ist hier beliebig wählbar, je nach Geschmack des Stubentigers. Man rechnet hier für ein Tier 30 bis 50 g Fleisch pro Kilogramm Körpergewicht.

Wichtig ist dabei, dass zusätzlich Mineralstoffe und Vitamine zugeben werden. Hauptsächlich Vitamine, da Katzen diese nicht selbst produzieren können und darauf angewiesen sind diese über die Nahrung aufzunehmen. Daneben können auch noch Gemüse und Kräuter beigemengt werden.

Eine perfekte Portion besteht dabei aus 70 % Muskelfleisch, 10 % Innereien und 10% Knochenanteil.

Die Umstellung der Katzenernährung muss langsam erfolgen, da die Tiere einen sensiblen Magen haben. Es sollten lediglich 20 % der Futterration in kleinen Schritten umgestellt werden. Auch hier sollten ausgewachsene Katzen und auch Kitten mit einem gesunden Sättigungsgefühl soviel bekommen wie sie verlangen.