Kartäuser (Chartreux)

Kartaeuser-chartreux
  • Gewicht Katze: 3 – 4 kg
  • Gewicht Kater: 5 – 7 kg
  • Größe: Mittelgroß
  • Fellart: Halbkurz
  • Fellfarben: Blau
  • Augenfarbe: Bernsteinfarben
  • Herkunft: Frankreich
  • WCF-Standard: CHA
  • Bewegungsdrang: Hoher Bewegungsdrang
  • Pflegeaufwand: Eher geringer Pflegeaufwand

Kartäuser Katze (Chartreux) – Merkmale und Charakter

Woher die Kartäuser stammt, ist bis heute umstritten. Verschiedene Versuche ihre Abstammung zu klären wurden bereits unternommen. Eine Theorie besagt, dass diese Katzenrasse von Mönchen, die dem Karthäuserorden angehörten, aus Südafrika nach Frankreich gebracht worden sei. Unglücklicherweise gibt es keine Dokumente, die diese Theorie bestätigen.

Herkunft

Eine andere Theorie besagt, diese Katzenrasse stamme aus dem Nahen Osten und Kreuzritter hätten sie nach Europa mitgenommen. In einer dritten Theorie geht man davon aus, dass die Kartäuser ursprünglich aus Nordeuropa stammen. – Keine dieser Annahmen konnte bis heute bestätigt werden und so bleibt auch noch für einige Zeit die Herkunft dieser Katzenrasse im Dunkeln.

Aussehen und Merkmale der Kartäuser Katze

Das Aussehen der Kartäuserkatze ist nicht ganz einheitlich. Dies hängt damit zusammen, dass es in der Vergangenheit häufig zu Einkreuzungen mit British Shorthairs oder Perserkatzen kam. Im Allgemeinen verfügt die Kartäuser jedoch über ein deutlich sichtbares Schnurrhaarkissen, über gut ausgebildete Wangenknochen und ein kräftiges Kinn.

  • Die Nase der Kartäuser ist breit und von mittlerer Größe.
  • Die Augen faszinieren jeden durch ihre leichte Schrägstellung und ihre Größe. Die Augenfarbe changiert zwischen einem kupfernen bis goldenen Ton.
  • Der Körper der Kartäuser wirkt stämmig, was durch die nur mittellangen Beine und dem kräftigen Rumpf bedingt ist.
  • Das Fell ist dicht und kurz und glänzt leicht. Kennzeichnend für das Fell der Kartäuser ist auch ihre dichte Unterwolle

Der Kopf ist breit und hat ein rundliches Erscheinungsbild, ähnlich wie bei der Britisch Kurzhaar Katze. Die Augen sind klar, lebhaft und in einem bernsteinfarbenen Leuchten. Sie weist ein geschwungenes Profil auf, das Fell ist leicht zu pflegen.

Die Chartreux erscheint in einem bläulichen Farbton und wiegt etwa 4 bis Kilogramm. Kater erreichen 6 oder 7 Kilogramm. Abzeichen oder Musterungen sind bei Kartäuser Katzen unüblich und in der Katzenzucht bei dieser Rasse nicht zugelassen. Nicht nur das Äußere entzückt bei dieser Katze. Auch die inneren Werte können sich bei Katzenliebhabern sehen lassen. Die Haltung ist wenig kompliziert.

Chartreux-auf-couch-katze

Kartäuser: Haltung und Pflege

Da die Chartreux Katzen lebhaft und intelligent sind, fühlen sie sich bei Haltern wohl, die dies schätzen und die Katze ausreichend beschäftigen. Das hübsche, blaugraue Aussehen allein macht die Katze also nicht aus. Kartäuser folgen Befehlen, erlernen gerne Kunststücke und spielen sehr viel. Dementsprechend ist auch ihr Jagdtrieb recht gut ausgeprägt.

Eine Katzenangel oder Katzenmaus sowie ein ausreichend großer Kratzbaum dürfen nicht fehlen. Zusammen mit anderen Hunden und auch mit Kindern kann man die Chartreux problemlos halten. Aufgrund ihrer Treue und dem menschenaffinen, verspielten Verhalten wird die Katzenrasse in Frankreich häufig auch als Hundekatze bezeichnet.

Der Mieze sollte man jedoch nicht mit einer zu großen Geräuschkulisse auf die Nerven gehen, bevor sie zickig wird. Auch mag sie es generell nicht so sehr, wenn Fremde in ihr Revier eintreten. Sie ist ihnen gegenüber wenig aufgeschlossen.

Die Katze ist dennoch sehr pflegeleicht. Sie muss nicht allzu oft gekämmt werden. Einmal alle 14 Tage ist jedoch zu empfehlen. Bei schlechter Witterung und generell ist die Katze sehr beständig.

Anfälligkeit für Krankheiten

Sie kann problemlos draußen gehalten werden und ist auch gegenüber Krankheiten nicht sehr anfällig. Die Katze kann bis zu 18 Jahre alt werden, wenn sich der Halter gut um sie kümmert. Was das Futter angeht können Kartäuser-Katzen recht anspruchsvoll sein.

Sie neigt zwar nicht zu Krankheiten, dennoch kann es zu Problemen bei falscher Züchtung kommen. Man sollte sich also genau über das Gesundheitsbild beim Züchter informieren. Sollte sich die Katze öfter draußen aufhalten besteht zudem ein generelles Risiko für Infektionskrankheiten. Eine Impfung ist demnach bei Freigängern sehr wichtig.