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Katzen Fortpflanzung

Die Phase, in der eine weibliche Katze paarungsbereit ist, nennt man Rolligkeit. Zumeist wird eine Katze das erste Mal im Alter von sechs bis zehn Monaten rollig. Der Begriff der Rolligkeit beschreibt bereits sehr gut, wie sich weibliche Katzen in dieser ungefähr fünf Tage andauernden Phase verhalten: Sie kugeln auf dem Boden herum, reiben sich an Gegenständen, maunzen laut und stellen ihr Hinterteil zur Schau. Die Kater werden zum einen durch dieses Verhalten auf die Weibchen aufmerksam und zum anderen – und dies ist bei weiteren Entfernungen besonders wichtig – durch die Lockstoffe im Urin der Katze. Diese Pheromone können über große Distanzen hinweg von den männlichen Tieren wahrgenommen werden und lassen sie solange suchen bis sie das Weibchen gefunden haben. Das Weibchen wehrt sich zunächst gegen die Paarung, was sich dann zu einem Spiel abschwächt bis sie schließlich paarungsbereit ist. Die Weibchen paaren sich in der Phase der Rolligkeit zumeist mit mehreren Katern.

Die Trächtigkeit von Katzen dauert ca. 58 bis 65 Tage. Bereits nach ein paar Wochen ist erkennbar, dass die Katze trächtig ist: Ihre Zitzen verfärben sich. Einen dickeren Bauch hingegen bekommen trächtige Katzenweibchen erst in den letzten 20 bis 23 Tagen ihrer Trächtigkeit. Ein Wurf besteht zumeist aus vier bis sechs Jungtieren, bei erstgebärenden Katzen sind es eher weniger, bei einer wiederholten Trächtigkeit kann es auch mehr Nachwuchs geben. Katzen können dabei bis zu dreimal im Jahr werfen, was verdeutlicht wie extrem hoch der Reproduktionsgrad ist. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, sich als Katzenhalter mit der Frage nach der Verhütung der Trächtigkeit, also einer Kastration, zu befassen.