Hasen

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Für einen Hasen, der den wissenschaftlichen Namen „Leporidae“ trägt, braucht man nicht das größte Budget. Die Haltung an sich ist wenig kostenintensiv und deshalb erschwinglich. Ein Jungkaninchen bekommt man oftmals sogar geschenkt. Jedoch sind diese, im Gegensatz zu normalen Hasen Gruppentiere.

Bei Züchtern bezahlt man zwischen 5 und 30 Euro. In einem Tierheim erhält man ein Kaninchenpaar, welches ein kastriertes Männchen enthält für etwa 50 Euro. Dazu kommt noch, dass Hasen generell häufig auch für den Verzehr gezüchtet werden. Die Hasen gehören zu der Gruppe „Säugetierfamilie“ und werden den Hasenartigen zugeordnet: 55 verschiedene Arten, wie den Feldhasen und das Wildkaninchen. Hierzu gehören auch Zuchtformen wie die Hauskaninchen.

Deutscher Riese

Deutscher Riese

1885 wurde er als „Belgischer Riese“ nach Deutschland eingeführt. Jahrelang wurde die Hasenart auf Größe und Gewicht gezüchtet. 1937 reduzierte man Gewicht und Rumpflänge und...

Was sind Hasen?

Hasen haben im ausgewachsenen Alter eine Kopf-Rumpf-Länge von 25-70 Zentimeter und können ein Gewicht von 0,4 bis 7 Kilogramm erreichen. Das Hasenfell gibt es in verschiedenen Farben, meist sind diese weiß, grau oder bräunlich.

Die Ohren des Hasen sind nicht immer die bekannten langen Löffelohren – bei manchen Arten sind diese deutlich kürzer. Ein Merkmal bleibt bei jeder Art gleich: Die Ohren sind immer länger als breit.

Hasenhaltung als Haustiere in der Wohnung

Hierzu braucht man nichts weiteres als einen Kaninchenstall, der die Mindestgröße 10 m² erreichen sollte. Bei einem Hasenstall, in dem sich der Hase nur abends aufhält, weil er tagsüber zum Beispiel im Garten ist, reicht eine Größe von 4-6 m². Dazu braucht es:

 
  • Streu
  • Trinkbehälter
  • Nahrung

Wenn man einen Hasen in einer Wohnung hält, sollte man für genügend Auslauf sorgen. Im besten Falle hat man einen Garten, in dem das Haustier spielen kann.

Ist das nicht der Fall, so ist es sinnvoll, häufiger in der Wohnung einen Platz sicher zu machen und den Hasen dort spielen zu lassen. Damit man den Hasen auch mal selbst beschäftigen kann, bietet es sich an ihm ein Spielzeug zu kaufen, in dem man beispielsweise ein Leckerli versteckt, sodass der Hase dann spielerisch den Gegenstand entfernen muss.

Geruch

Wie auch andere Tiere müssen Hasen erst einmal Stubenrein werden. Sie streben danach ihr Revier zu markieren, was für einen Tierliebhaber kein Neuland sein dürfte.

Nicht jeder Hase ist mit einer Hasentoilette von Anfang an vertraut und manchmal streubt sich das Tier auch davor. Das Kaninchen an sich stinkt nicht, jedoch riechen die Hinterlassenschaften unangenehm. Im besten Falle sollte der Käfig häufig und gut gereinigt werden.

Hierbei gibt es keine genaue Angabe, die meisten Hasenbesitzer wechseln das Streu 1-2 mal die Woche. Ist der Gestank jedoch so unangenehm, dass man ihn nicht erträgt, sollte man den Käfig mehrmals die Woche säubern.

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Hasenhaltung im Garten

Die Hasenhaltung in einem Garten ist für das Tier immer die bessere Variante, da es für das Kaninchen eine artgerechte Lebensweise darstellt. In einem Garten können die flauschigen Gefährten dann ihren Spielen nachgehen. Hier springen sie herum, drehen Saltos, legen Spurten hin und überqueren gerne Hindernisse.

Zu beachten:

  • Frische Luft, Schatten und ausreichend Sonne
  • Wetterschutz (Regen, Sturm, Schnee, Hitzewellen)
  • Eine interessante und abwechslungsreiche Einrichtung, die artgerecht ist
  • Sicherheit (Vor Entkommen und Feinden, z.B. Füchsen)
  • Sauberkeit

Nahrung und Fütterung von Hasen

Was das Trinken betrifft, ist es sehr wichtig, dass man statt einer Nippeltränke wennmöglich einen Napf hinstellt. Denn oftmals verstopft sich eine derartige Tränke und führt zum Verdursten. Abgesehen davon, ist es nur schwer möglich für einen Hasen den Durst mit so einer kleinen Flasche zu stillen.

Ausgewogene Mahlzeiten für einen Hasen sind zwei mal täglich Grünfutter. Dies stellt die Hauptnahrung der Säugetiere dar. Zu beachten ist, dass zu jeder Zeit Grünfutter im Käfig vorhanden sein sollte, da der Hase ein anderes Essverhalten als der Mensch aufweist.

Trockenfutter gilt als Beifutter, da das Futter allein nicht artgerecht ist. Möchte man trotzdem zu solch einem Futter greifen, ist es besser, in einer Zoohandlung einzukaufen. Aus dem Grund, dass es meist qualitativ besser ist. Hier empfehlt sich zum Beispiel „JR Farm Grainless Herbs“.

Ebenfalls zu beachten sind die Leckerlis. Eine Variante, die für das Tier gesund ist: Erbsenflocken, Sonnenblumenkerne, Kolbenhirse und frische Kräuter. Aber wie auch bei anderen Haustieren sind Leckerlis nur eine Belohnung und sollten ausschließlich während einer Beschäftigung verfüttert werden.