Ratten

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Die Haltung von Ratten in der Wohnung ist nicht mehr ungewöhnlich. Vor einigen Jahren war dies noch anders. Die Ratte gilt in der Geschichte der Menschheit sicherlich als das Tier mit dem am negativsten behafteten Hintergrund.

Biberratte (Nutria)

Biberratte (Nutria)

Die Biberratte gehört zur Familie der Stachelratten und stammt ursprünglich aus Südamerika. Inzwischen hat sich das Nagetier fast weltweit ausgebreitet und ist auch an Fließgewässern...

Hamsterratte

Hamsterratte

Die Hamsterratte ist eigentlich in Afrika Zuhause. Südlich der Sahara befinden sich die meisten, Ratten-ähnlichen Nager. Die Hamsterratte ist eine Unterfamilie der Mäuse, wird aber...

Bisamratte

Bisamratte

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Hausratte und Wanderratte

Als Überträger der Pest im Mittelalter und Vorratsschädling in der heutigen Zeit ist die Ratte im Gedächtnis der meisten Mitbürger verankert. Vor allem deshalb ist die Haltung in den eigenen vier Wänden auch so umstritten. Die Hausratte genießt hingegen bei vielen Haltern ein deutlich besseres Ansehen.

Dachratte

Die Hausratte wird auch als Dachratte bezeichnet und zählt genau wie die Husky Ratte zu den Altweltmäusen. Außerdem gehört die Ratte zu den Nagetieren. Wichtige Merkmale der Hausratte sind eine Kopf-Rumpf-Länge von durchschnittlich 16 bis 24 cm sowie eine Schwanzlänge von 18 bis 25 cm. Dabei kann die Hausratte ein Gewicht von bis zu 400 Gramm erreichen. Durchschnittlich bringt sie etwa 250 Gramm auf die Wage.

Ebenfalls typisch für die Hausratte: Die spitze Schnauze und die verhältnismäßig größeren Augen und Ohren – im Vergleich zur Wanderratte. In der Regel weißt das Fell eine graue oder braungraue Färbung auf. Die Wanderratte gilt als Vorfahre der Hausratte. Die Hausratte ist aber nicht Vorfahre der Farbratte. Diese wird am häufigsten als Haustier oder Versuchstier gehalten.

Die Wanderratte gehört zu den Langschwanzmäusen. Durch den Menschen wurde die Art weltweit eingebürgert und kommt in fast allen Kontinenten vor. Die Schwanzlänge beträgt 13–22 cm, die Kopf-Rumpf-Länge 18 – 28,5 cm. Männchen sind in der Regel größer als Weibchen. Das Fell wird als schmutzig graubraun oder rotbraun beschrieben.

 

Haltung und Pflege der Ratte

Bei der Ratten Haltung ist der richtige Rattenkäfig enorm wichtig. Farbratten gelten als am besten geeignet für die Wohnungshaltung. Bei der Unterbringung der Ratte ist ein Käfig notwendig, der möglichst viel Platz und Komfort bietet. Dabei ist es einem selbst überlassen, ob ein Käfig mit mehreren Ebenen oder ein Käfig mit nur einer Ebene eingesetzt wird. Für den Standort gelten ähnliche Bedingungen wie bei der Mäusezucht.

Standort des Käfigs

  • Der Käfig sollte möglichst an einem ruhigen Ort stehen. Insbesondere deshalb, da Ratten dämmerungsaktive Tiere sind.
  • Am besten eignet sich ein Platz, der sich nicht in der Nähe eines Fensters befindet.
  • Ratten reagieren nämlich recht empfindlich auf Luftzüge. Andernfalls könnte es hier auch zu Problemen mit den Atemwegen kommen.
  • Über ihren Schwanz können die Ratten allerdings bekanntlich Temperaturunterschiede ausgleichen.

Empfehlenswert ist dennoch eine Raumtemperatur, die konstant bei 20-25°C liegt. Zusammen mit dem Käfig sollten Sie an Futterplätze, Getränkehalter und Rückzugsmöglichkeiten wie Häuschen und Höhlen denken. Auch Beschäftigungsmöglichkeiten sollten nicht vernachlässigt werden.

Spielzeuge für Ratten

Für ein fröhliches und gesundes Rattenleben sollte ausreichend Beschäftigung nicht fehlen. Da Ratten als sehr intelligent gelten, kann ruhig auch zu Intelligenzspielzeug gegriffen werden. Farbratten benötigen zudem ausreichend Auslauf. Hier eignen sich deshalb spezielle Laufräder und diverse Käfigebenen, die man ebenfalls kaufen kann. In regelmäßigen Abständen sollte man die Ratten jedoch auch im Wohn- oder Schlafzimmer herumlaufen lassen. Kabel und Pflanzen gilt es dann entsprechend zu sichern.

Eine Einzelhaltung sollte man bei Ratten vermeiden. Ratten sind als soziale Rudeltiere bekannt. Man sollte deshalb immer mindestens 2 oder besser sogar 3 Farbratten anschaffen. So ist für ein ausreichend hohes Wohlbefinden gesorgt. Da Ratten zudem besonders in der Dämmerung und Nacht aktiv sind, kann der Mensch ohnehin die Beschäftigung, die mit einem Artgenossen stattfindet nicht ersetzen.

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Rattenhaltung als Haustiere: Nahrung und Futter

Auch die richtige Nahrung ist für eine artgerechte Rattenhaltung wichtig. Farbratten gelten als Allesfresser. Andere Nagetiere sind für gewöhnlich reine Pflanzenfresser. Nichtsdestotrotz sollte man die Farbratte nicht wahllos mit Futterresten versorgen.

Der Zoofachhandel bietet spezielle Futtermischungen für Ratten an, die eine ausgewogene Nährstoffkombination bieten. Wichtig sind nicht nur pflanzliche Bestandteile, sondern auch eine tierische Proteinquelle. Das Futter sollte am besten 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen – so auch das Wasser.

Manche Rattenhalter bieten das Futter jedoch auch in mehreren kleinen Portionen an, da die Tiere in der Regel mehrmals am Tag zum Futternapf gehen. Bekanntlich wird Körnerfutter von ihnen bevorzugt. Trockenfutter sollte einen Rohproteinanteil von ca. 12 Prozent und einen Rohfettanteil von etwa 5 Prozent aufweisen. Zusätzlich kann der Haustier Ratte noch Obst und Gemüse gereicht werden.

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