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Gattung Globicephala

Eng mit der Gattung Feresa verwandt und gemeinsam mit dieser als Unterfamilie Globicephalinae angesehen ist die Gattung Globicephala. Diese Gattung umfasst die Gewöhnlichen Grindwale (Globicephala melas) und die Kurzflossen-Grindwale (Globicephala macrorhynchus).

Als Trivialname hat sich neben der Bezeichnung Grindwale auch der Name Pilotwale etabliert. Dieser hängt mit dem komplexen Sozialsystem dieser Tiere zusammen, die in Schulen von durchschnittlichen 10 bis 20 Individuen einem Leittier folgen.

Vornehmlich sind Grindwale im offenen Meer zu entdecken, Küstengebiete meiden beide Arten des Grindwales völlig. Ebenfalls gemeinsam sind dem Gewöhnlichen Grindwal wie dem Kurzflossen-Grindwal die Eigenart, während des Tages zu Ruhen und erst in der Nacht zu Jagen sowie die Bevorzugung von Kopffüßlern wie Tintenfischen und Kalmaren als Nahrung gegenüber Fischen. Jagen sie aufgrund des Nahrungsangebotes dennoch Fische, werden zumeist Schwarmfische gefressen.

Eines der wenigen Unterscheidungsmerkmale zwischen den beiden Arten der Gattung Globicephala sind die deutlich kürzeren Flipper des Kurzflossen-Grindwales, der überdies wärmere Gewässer (tropische, subtropische und warm gemäßigte Meere) benötigt als sein Verwandter mit den längeren Flossen, der Gewöhnliche Grindwal. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal bieten die Zahnreihen, die bei den Gewöhnlichen Grindwalen mehr Zähne besitzen als die des Kurzflossen-Grindwales.