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Peale-Delfin

Der Peale-Delfin (Lagenorhynchus australis) ist ein Endemit der südamerikanischen Gewässer rund um Feuerland. Sein Gesicht sowie der Rücken und die Flossen sind grau bis dunkelgrau und schwarz. Die Flanken setzen sich bis zur Finne in einem helleren Grau ab. Die Stirnpartie ist sanft abfallend und geht in einen kurzen Schnabel über.

Die Unterseite des Peale-Delfins, auch Schwarzkinndelfin genannt, ist weißlich bis hellgrau und wird deutlich von einer dunklen Linie zu den hellgrauen Flanken abgegrenzt. Die große Finne des Peale-Delfins ist sichelförmig mit einem hellen Fleck im hinteren Drittel, die Flipper sich gebogen, klein und spitz zulaufend. Die Fluke ist wiederum dunkel gefärbt, deutlich gekerbt und besitzt eine gebogene Hinterkante. Auf größere Entfernung hin wird der Peale-Delfin entsprechend seiner Zeichnung schnell mit dem Schwarzdelfin verwechselt.

Wenngleich der Peale-Delfin zu den neugierigen Arten der Delfine gehört, die gerne aktiv mit dem Menschen in Kontakt treten und Schiffe begleiten, so weiß man doch verhältnismäßig wenig über ihn. Er gilt als verspielt, springfreudig und lässt sich dabei seitlich aufs Wasser platschen. Als Nahrung vermutet man Fische und Kalmare. Das Maximalmaß dieser Tiere wird auf 2,2 Meter und 115 kg geschätzt.

Ihr Sozialverhalten wird ähnlich eingeschätzt wie das anderer Kurzschnauzendelfine. Neben den verbreiteten Gefahren für Kleinwale wie die Delfinfamilie besteht für diese Art jedoch obendrein die Gefahr der direkten Bejagung, um sie als Köder für die Krabbenfischerei einzusetzen.