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Gattung Peponocephala

Die Gattung Peponocephala wird einzig von den Breitschnabeldelfinen (Peponocephala electra) besetzt. Ursprünglich wurde er der Gattung Lagenorhynchus zugeordnet, was heute jedoch nicht mehr gültig ist und entsprechend den alten wissenschaftlichen Namen außer Kraft setzt.

Der Breitschnabeldelfin hat einen melonenförmigen Kopf mit einem kurzen, breiten Schnabel. Hauptsächlich dunkelgrau bis schwarz mit einem hellen Fleck auf der Unterseite gefärbt fallen die weißlichen Lippen des Tiers auf. Die Flipper sind spitz und schlank geformt, die Finne lang, sichelförmig und dunkel. Die Fluke ist mit einer leichten Einkerbung und einer gebogenen Hinterkante versehen.

Der aktive und verspielte Breitschnabeldelfin lebt in Schulen von häufig 100 Tieren, die sich bisweilen mit anderen Schulen zu mehreren Tausend verbünden. Typisch für das bis zu 2,7 Meter lange Tier (Gewicht bis zu 160 kg) sind seine hohen Schwimmgeschwindigkeiten mit flinken Sprüngen. Bugwellenreiten wurde bei dieser Spezies häufig beobachtet, doch erscheinen sie gegenüber den Schiffen selbst misstrauisch. Darüber hinaus ist er anfällig für Massenstrandungen, da ihr Sonarsystem auf die offene See ausgerichtet ist.

Der Lebensraum des Breitschnabeldelfins liegt in den tropischen und subtropischen Gewässern der Weltmeere, wobei sie die offene See mit großen Meerestiefen zu bevorzugen scheinen, hier wiederum nah an der Wasseroberfläche verbleiben. Dabei sind sie ortstreu, solange ihr Nahrungsbedarf an Fischen und Kalmaren gedeckt bleibt.