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Der Delfin bei den Menschen

Die Geschichte von Delfin und Mensch dürfte weiter in die Vergangenheit reichen, als dem Menschen bewusst ist. Allein der hohe Stellenwert des Delfins in der antiken Welt zeigt, in welchem Ausmaß der Delfin geliebt, geschätzt und bewundert wurde – teilweise bis heute.

Doch was des Menschen Auge und seine Gedankenwelt erfreut, heißt für die Delfine nicht immer nur Gutes. Zahlreiche Delfine haben durch den Menschen und sein fehlendes Verständnis für die Bedürfnisse dieser Wildtiere gelitten. Delfine fallen als Kleinwale nicht unter das Walfangverbot. Der Schutz der Tiere durch die Aufnahme der verschiedenen Arten in die Rote Liste der gefährdeter Tierarten hilft dem Delfin bei der weiterhin andauernden Verschmutzung der Weltmeere und als „ungewollter Beifang“ der Fischerei nicht wirklich weiter.

Nicht zuletzt ist aus rationaler Sicht auch die Liebe zu dem Tier Delfin unverständlich, wenn der Mensch ihn in Gefangenschaft hält, um seine Kunststücke in Delfinarien vorzuführen oder unter dem Deckmantel des therapeutischen Anspruchs einen Streichelzoo aus dem Aquarium macht.

Die Familie der Delfine zeigt uns bis heute ihre Offenheit, wenn sie vorbeifahrende Schiffe mit ihrem Ritt auf den Bugwellen begleitet und mit lustigen Sprüngen und Pfiffen auf sich aufmerksam macht. Auch Taucher berichten häufig von positiven Kontakten mit diesen Meeresbewohnern, die freiwillig auf sie zu kommen, da sie von Natur aus neugierig und verspielt sind.

Die Betonung liegt dabei auf „freiwillig“. Der Delfin bietet dem Menschen seine Freundschaft – ein Grund mehr, einige Hintergrundaspekte bei dem Kontakt mit diesen Tieren zu beachten und dem intelligenten Wesen Delfin den notwendigen Respekt zu zollen.