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Mythos Delfin

Blickt man in der Geschichte zurück, stellt man schnell fest, dass das Wesen des Delfins ihn bereits sehr früh zu einem der Lieblinge unter den Meerestieren machte. Zahlreiche Mythen und Märchen ranken sich um den Delfin und seine dem Menschen zugetane Art.

Da der Delfin bereits früh über alle Weltmeere Verbreitung fand, ist es nicht verwunderlich, dass er in all jenen Kulturen hoch angesehen war, die am Meer gelegen waren, allen voran das antike Griechenland. Die griechische Mythologie erwähnt den Delfin gleich in mehrfacher Hinsicht: Als Brautwerber des Poseidon soll er für die Ehestiftung mit seiner Frau, der Meeresnymphe Amphitrite, verantwortlich sein, die sich bis zum Besuch des Delfins dem Meeresgott verweigerte. In dieser Leistung des Delfins sollen dabei auch die Beweggründe für die Erhebung zum Sternbild Delfin zu finden sein, welches sich am Himmelsäquator klein, aber einprägsam, findet und aufgrund seiner Position von jedem bewohnten Gebiet der Erde aus sichtbar ist.

Der Sonnengott Apollon hingegen, im Meer geboren, soll von einem Delfin an Land gebracht worden sein und sich zeitweise selbst in einen solchen verwandelt haben. Die Nereiden (Meeresnymphen) wurden häufig auf einem Delfin reitend dargestellt und zahlreiche Mythen erzählen von Delfinen, die Menschen vor dem Ertrinken retteten. Grundlegend sahen die Griechen jedoch im Delfin (zusammen mit dem Schwein) eines der Symbol-Tiere der Göttin Demeter, die als dreifache Muttergöttin hohes Ansehen genoss.