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Andere Tierarten

Man darf natürlich nicht glauben, dass es im Erdmittelalter nur Dinosaurier gab. Auch wenn sie die Fauna dominierten, existierte doch eine Vielzahl weiterer Tierarten auf Pangäa.

So haben sich die Tiere im Meer weiterentwickelt: Zu den wichtigsten unter ihnen zählen die sogenannten Ammoniten, die zu den Kopffüßern zählen. Kopffüßer gibt es heute noch, wir kennen sie als Tintenfische. Ammoniten zählen zu den Weichtieren. Sie bestehen aus einem Rumpf und einem Kopf, an dem sich mehrere Arme befinden. Ammoniten der Trias hatten oft einen starken Kalkpanzer, der wie eine Muschel aussieht. Neben ihnen haben sich auch weitere Meereslebewesen weiterentwickelt – so zum Beispiel die Korallen, die in der Trias große Riffe gebildet haben.

Im Jura entwickelten sich auch die ersten Säugetiere, unsere direkten Vorfahren. Natürlich sahen sie einem Menschen alles andere als ähnlich, viel eher glichen sie Mäusen oder Ratten. Diese ersten Säugetiere hielten sich versteckt im Unterholz auf, wo sie beispielsweise von fleischfressenden Dinosauriern nur schwer gefunden werden konnten.

Eine andere Tierart, die sich während der Herrschaft der Saurier entwickelte, waren die Vögel. Insbesondere der Fund des Archäopteryx hat die These bestätigt, dass die Vögel sich aus den Dinosauriern entwickelt haben. Der Archäopteryx war ein Tier, das sowohl Merkmale eines Dinosauriers als auch eines Vogels aufwies. Auf den Dinosaurier lassen Zähne, Bauchrippen und eine lange Schwanzwirbelsäule schließen. Vogeltypisch sind dagegen die asymmetrischen Schwungfedern und die Schlüsselbeine, die zu einem Gabelbein verschmolzen sind.