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Saurier in den Medien

Die großen und Furcht erregenden Saurier sind und waren stets ein Garant für Spannung, Action und volle Kinosäle. Schon im 19. Jahrhundert beflügelte die Vorstellung von riesigen Echsen, die einst die Erde bewohnten, die Fantasie der Menschen. Der Erfolg von Ausstellungen, in denen Skelette von Sauriern gezeigt wurden, war ein erstes Anzeichen des später weiter zunehmenden Interesses an Dinosauriern.

Auch in Romanen wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts immer häufiger von den Riesenechsen erzählt. In Jules Vernes „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ kommt es beispielsweise zum Kampf zwischen Dinosauriern, die in den tieferen Erdschichten überlebt haben. Auch Arthur Conan Doyle ließ die Saurier wieder lebendig werden – und zwar in seinem Roman „Die verlorene Welt“.

Im 20. Jahrhundert wurden Dinosaurier mehr und mehr Gegenstand von Filmen. Weit entfernt von wissenschaftlichen Fakten wurden sie dort als Monster stilisiert, gegen die es zu kämpfen gilt. Die Darstellung dieser „Monster“ erfolgte dabei zu Beginn nach der sogenannten Stop-Motion-Technik, bei der man Filmmonster mit Knetgummi nachbildete. Auf heutige Betrachter wirken diese Animationen alles andere als realistisch.

Insbesondere der Film „Jurassic Park“ sorgte für einen wahren Saurier-Boom. Die Handlung: Forschern gelingt es, mithilfe von in Bernstein eingeschossener DNA Saurier zu klonen. Diese werden allesamt auf einer Insel ausgestellt, die Touristen für einen guten Eintrittspreis besuchen dürfen. Leider geht alles schief: Die Saurier verhalten sich nicht so, wie es geplant war, und die Insel versinkt im Chaos. Zum Publikumsmagnet wurde der Film wahrscheinlich dadurch, dass gerade zu diesem Zeitpunkt Forscher wissenschaftliche Erfolge auf der Suche nach fossilen DNAs nachweisen konnten. Somit war der Film nicht nur eine angenehme Unterhaltung, er bot zudem Gesprächsstoff zu Thema „Risiken und Chancen der Genforschung“. Heute geht man jedoch davon aus, dass ein Klonen von Sauriern kaum möglich ist.