Saurier im Meer und in der Luft

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Saurier lebten nicht nur an Land, sondern auch im Wasser und in der Luft. Nach einem Leben an Land haben sie sich neuen Lebensumständen angepasst. Zu den bekannten Arten, die im Meer lebten, gehören Ichthyosaurus und Plesiosaurus.

Saurier im Wasser und Luft

Interessant ist, wie diese ehemaligen Landtiere sich auf ihre neue Umgebung einstellten. Der Ichthyosaurus bildet zum Beispiel riesige Augen aus, die mehr Licht aufnahmen und so in der Lage waren, selbst in großen Tiefen noch viel sehen zu können. Der Plesiosaurier entwickelte „Unterwasserflügel“, die es ihm mittels großer Muskelkraft ermöglichten, eine Art Flugbewegung unter Wasser auszuführen.

Bei anderen Vögeln kann man dies heute noch sehen, bei den Pinguinen. Wie die Pinguine hatten auch die Plesiosaurier Flossen, die spitz zuliefen. Eine Ruderbewegung wie bei Enten wäre damit nicht möglich gewesen.

Erstaunliche Anpassungen

Noch erstaunlicher ist die Anpassung des Pterodactylus an seine neue Lebenswelt. Zwar bildete er keine Federflügel wie die Vögel aus, aber durch eine Entwicklung der Flughäute konnte auch er die Lüfte erobern. Weitere Veränderungen im Knochenbau haben zu dieser Entwicklung beigetragen. So verfügt der Ichthyosaurus über extrem leichte Knochen, in denen sich Lufträume befinden, die das Gewicht der Knochen weiter reduzierten.

Diese Formen zeigen eindrucksvoll, dass die Saurier flexibel auf Änderungen der Umwelt reagieren konnten.

Plesiosaurus

Während Ichthyosaurier Fischen sehr ähnlich sahen, hatten Plesiosaurier eine ganz andere Körperform. Körper und Hals waren lang, der Kopf sehr klein, der Schwanz sehr kurz, vier große paddelförmige Flossen dienten der Fortbewegung.

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Plesiosaurus als Fleischfresser

Wie sie die Flossen allerdings zur Fortbewegung einsetzten, wurde lange Zeit unter den Forschern diskutiert. Denn für eine Ruderbewegung waren die Flossen nicht geeignet, da sie spitz zulaufen. Um effektiv rudern zu können, hätten die Flossen nach außen hin gespreizt sein müssen.

Deshalb ist es wahrscheinlich, dass die Plesiosaurier eine andere Technik anwendeten, um sich fortzubewegen. Sie führten eine Art Unterwasserflug aus, der sehr viel Kraft und Muskeln erforderte. Das entspricht in etwa der Fortbewegungsweise, wie wir sie von heute lebenden Pinguinen kennen.

Nahrung

Plesiosaurier waren Fleischfresser. Sie ernährten sich von Fischen, Tintenfischen, Ammoniten, Haien und von Ichthyosauriern. Mitunter fraßen sie auch kleinere Artgenossen. Für die Jagd besaßen sie eine Reihe sehr scharfer, großer, konischer Zähne. Zur Verdauung hatten die Plesiosaurier wie viele heute lebenden Vögel Magensteine. Diese könnten aber zusätzlich die Funktion gehabt haben, den nötigen Ausgleich für den Auftrieb zu schaffen, der durch die Luft in den Lungen entstand.

Fortpflanzung

Noch immer spekuliert wird über die Frage, wie sich die Plesiosaurier fortgepflanzt haben. Sie waren an das Leben im Wasser angepasst. Dass sie zum Eierlegen an Land gegangen sind, ist eher fraglich, denn den Druck des eigenen Gewichts hätte ihre Lunge kaum Stand gehalten.