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Saurier im Meer und in der Luft

Saurier lebten nicht nur an Land, sondern auch im Wasser und in der Luft. Nach einem Leben an Land haben sie sich neuen Lebensumständen angepasst. Zu den bekannten Arten, die im Meer lebten, gehören Ichthyosaurus und Plesiosaurus.

Interessant ist, wie diese ehemaligen Landtiere sich auf ihre neue Umgebung einstellten. Der Ichthyosaurus bildet zum Beispiel riesige Augen aus, die mehr Licht aufnahmen und so in der Lage waren, selbst in großen Tiefen noch viel sehen zu können. Der Plesiosaurier entwickelte „Unterwasserflügel“, die es ihm mittels großer Muskelkraft ermöglichten, eine Art Flugbewegung unter Wasser auszuführen. Bei anderen Vögeln kann man dies heute noch sehen, bei den Pinguinen. Wie die Pinguine hatten auch die Plesiosaurier Flossen, die spitz zuliefen. Eine Ruderbewegung wie bei Enten wäre damit nicht möglich gewesen.

Noch erstaunlicher ist die Anpassung des Pterodactylus an seine neue Lebenswelt. Zwar bildete er keine Federflügel wie die Vögel aus, aber durch eine Entwicklung der Flughäute konnte auch er die Lüfte erobern. Weitere Veränderungen im Knochenbau haben zu dieser Entwicklung beigetragen. So verfügt der Ichthyosaurus über extrem leichte Knochen, in denen sich Lufträume befinden, die das Gewicht der Knochen weiter reduzierten.

Diese Formen zeigen eindrucksvoll, dass die Saurier flexibel auf Änderungen der Umwelt reagieren konnten.