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Pterodactylus

Der Pterodactylus ist ein Flugsaurier, er hatte eine Flügelspannweite von 50 bis 75 Zentimetern. Er lebte in der Nähe von Flüssen und Seen. Seine Nahrung bestand aus Fischen und kleinen Tieren. Er hatte sehr lange Zähne, mit denen er Fische gut packen konnte.

Fliegen konnten diese Saurier mithilfe ihrer Flughäute. Federn wie heute lebende Vögel besaßen sie nicht. Die großen Schwingen hatten sich aus Vorderbeinen entwickelt. Mit ihnen konnten sie sowohl in der Luft gleiten als auch aktiv fliegen. Die Flughaut spannte sich zwischen Körper, Arm und dem verlängerten vierten Finger der Tiere. Die übrigen Finger dienten als Kralle. Die Wirbelsäule und der Kopf ähnelten stark den heutigen Vögeln. Doch im Unterschied zu den Vögeln besaßen diese Saurier Zähne. Ein anatomisches Rätsel bildet immer noch der Ring aus Knochenplatten um das Auge herum. Möglicherweise war durch diesen Ring ein besserer Druckausgleich möglich.

Vermutlich lebte der Pterodactylus mit seinen Artgenossen in großen Kolonien. Funde, bei denen sehr viele Tiere sich auf einen kleinen Raum konzentrierten, bestätigen diese Theorie.

Sie lebten vom mittleren Jura an bis zum Ende der Kreidezeit. Dann starben sie aus. Leider hat man bisher nur wenige Exemplare gefunden. Dies liegt daran, dass diese Saurier sehr dünne, hohle Knochen besaßen, um gut fliegen zu können.