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Das Futter

Haustiere haben in den vergangenen Jahren für einen großen Teil der deutschen Bevölkerung zunehmend an Bedeutung gewonnen. Alleinstehende ersetzen mit ihren vierbeinigen Freunden den Verlust des Partners und holen sich so etwas Leben in die eigenen vier Wände. Eltern schenken ihrem Nachwuchs Hamster, Meerschwein, Katze und Co, um ein wenig Abwechslung ins Leben ihrer Kinder zu bringen und sie zu mehr Verantwortungsbewusstsein zu erziehen. Tierliebhaber oder Züchter pflegen und hegen ihre Schützlinge dagegen einfach aus der Faszination am Tier. Während die letztgenannte Personengruppe in der Regel aber sehr genau einschätzen kann, was alles bei der Anschaffung neuer Haustiere auf sie zukommt, sind Laien diesbezüglich oft nur unzureichend informiert.

Summieren sich aber später die Ausgaben am Monatsende und steigen immer weiter, wird vielen Haustierbesitzern erst einmal klar, auf was sie sich denn da eigentlich eingelassen haben. Schließlich ist es nicht mit einem Käfig, Terrarium, Katzenklo und Schlafkorb getan – Tiere wollen auch fressen und beschäftigt werden. Und je größer, desto mehr Futter ist pro Tag auch notwendig. Unangefochten auf Platz eins rangiert in diesem Zusammenhang natürlich das Pferd. Schließlich muss es einen Körper von mehreren hundert Kilogramm Gewicht mit Energie versorgen, und das täglich. Besonders teuer wird es für Besitzer natürlich im Winter, wenn Heu und Fertignahrung auf dem Speisezettel ganz oben stehen. Im Frühjahr und Sommer können Pferde dagegen in aller Ruhe die Sonne genießen und auf der Koppel grasen.

Dicht gefolgt wird es vom Hund, speziell den größeren Rassen. Wieviel am Monatsende unterm Strich an Futterkosten zusammenkommt, hängt natürlich von verschiedenen Faktoren ab. Neben Größe und Gewicht sind Aktivität und Alter des Hundes von entscheidender Bedeutung für die Futterkosten. Letztere werden aber auch durch die Fütterungsgewohnheiten des Herrschens beeinflusst, da Fertigprodukte unter Umständen relativ preisintensiv sein können. Für einen mittelgroßen Hund kann man als Halter je nach Futter von etwa 1,50 EUR bis ca. 2,- EUR pro Tag ausgehen und sollte etwa 35,- bis 50,- pro Monat einplanen. Für Katzen gelten ähnliche Regeln, was den Einfluss von Körpergewicht, Alter und Aktivität betrifft. Am Monatsende sind die Futterkosten für den Stubentiger aber sicher selten höher als 10,- bis 15,- EUR, sofern man sich als Halter auf kostengünstige Futtermittel beschränkt. Um später aber unangenehmen Überraschungen aus dem Weg zu gehen, hier noch ein kleiner Tipp: Einfach bei einem Züchter anfragen, dieser kann mit allen notwendigen Informationen sicher weiterhelfen.