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Der finanzielle Aufwand für die Unterbringung

Katzen, Hunde, Hamster oder Meerschwein – egal, welches Haustier am Ende in den eigenen vier Wänden landet, für eine möglichst angenehme Unterbringung sollte in jedem Fall gesorgt werden. Oft unterschätzen Laien die Kosten, welche gerade damit verbunden sind, schließlich stellt jedes Tier unterschiedliche Ansprüche an seine Umgebung. Klar, ein Aquarium wirkt auf den ersten Blick schlicht und einfach. Schließlich dient es mehr der Zierde und nicht als Zuchtbecken seltener Exoten. Aber selbst ein einfaches Aquarium stellt an den Besitzer gewisse Ansprüche, was Temperatur oder die Wasserqualität betrifft. Damit werden schnell Pumpen, Filter und Thermometer nötig – alles Ausgaben, mit denen niemand vorher gerechnet hat.

Natürlich muss die neue Heimat der Zierfische auch noch entsprechend gestaltet werden, was Pflanzen, Steine und ähnliches Zubehör notwendig macht. Unter Strich wartet also doch wieder eine Rechnung von mehreren Hundert Euro. Wie gestaltet sich die Situation aber zum Beispiel bei der Haltung von Sittichen und Papageien? Auch hier werden die Kosten in vielen Fällen unterschätzt. Eine entsprechend große Voliere kann mitunter schnell 200,- bis 300,- EUR kosten, Einstreu und Spielzeug für die neuen Bewohner noch nicht mitgerechnet. Selbst Katzen und Hunde verursachen im Zusammenhang mit ihrer Unterbringung zum Teil beträchtliche Kosten.

Wer sich etwa zur Zwingerhaltung auf dem eigenen Grundstück entschließt, muss das Projekt planen, die notwendigen Materialen beschaffen und schließlich die Umsetzung in Angriff nehmen. Die Unterbringung von Hund und Katze in den eigenen vier Wänden zählt dagegen zu den etwas günstigeren Alternativen, da hier nur wenig Zubehör (Schlafkorb und Katzenklo) notwendig werden. Kräftig an der Kostenspirale drehen dagegen Exoten, etwa Schlangen oder Echsen. In diesem Zusammenhang sollten interessierte Laien die Einrichtung des entsprechenden Terrariums sowie dessen Betrieb nicht unterschätzen. Zunehmende Schwierigkeiten ergeben sich bei den sogenannten Riesenschlangen oder großen Echsenarten (Leguane oder Chamäleon). Obwohl beide im Jungtierstadium bezüglich der Größenverhältnisse in einem überschaubaren Rahmen leben, stellen heranwachsende Exemplare schnell ungeahnte Platzansprüche. Und je größer ein Terrarium, umso höher natürlich auch die Kosten.

Fazit: Wer sich wirklich für die Anschaffung eines Haustieres entscheidet, sollte sich möglichst frühzeitig auch mit einer angemessen Unterbringung beschäftigen, um nach einigen Monaten keine böse Überraschung zu erleben.