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Steuern

Hundewelpen sind nicht nur süß, sondern in den ersten Lebenswochen noch relativ leicht zu kontrollieren. Aber im Gegensatz zur recht überschaubaren Größe zieht auch ein junger Hund erhebliche Kosten für seine Besitzer nach sich. Neben Impfung und Wurmkur sorgen auch Abgaben an die öffentliche Hand dafür, dass mancher Hundeliebhaber tief in sein Portemonnaie greifen muss. Züchter und Hundebesitzer wissen sicher, worum es geht – die Hundesteuer.

Ursprünglich im 19. Jahrhundert als Luxussteuer eingeführt, hat sie sich bis heute erhalten und belastet als regelmäßige Ausgabe das Portemonnaie vieler Hundebesitzer. Was die Höhe betrifft, so kann die Steuer im bundesdeutschen Durchschnitt durchaus beträchtlich variieren und verteuert sich in der Regel mit jedem weiteren Hund, welcher in einem Haushalt lebt. Während im sächsischen Dresden für den 1. Hund eine jährliche Hundesteuer von 108,- EUR anfällt, müsste ein Hundebesitzer in Halle lediglich 90,- EUR pro Jahr aufwenden. Wie aber kommt es zu diesem Unterschied?

Schuld an diesen deutlichen Schwankungen ist die Tatsache, dass Gemeinden über die Festsetzung der Hundesteuer, und nicht Bund oder Länder, entscheiden. Daneben entscheiden die einzelnen Kommunen auch über die Verwendung der Steuererträge und Ausnahmeregelungen, auf deren Grundlage sich Hundebesitzer von der Steuer befreien lassen können. Dazu zählen zum Beispiel Blinden-, Gebrauchs- oder Hütehunde. Handelt es sich dagegen um Hundehaltung für gewerbliche Zwecke (Zucht und Handel), wird keine Hundesteuer erhoben.