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Training und Erziehung

Hunde, Katzen, Vögel oder Hamster – die Liste der Tiere, welche deutsche Wohnzimmer und Haushalte bevölkern, ließe sich noch um einige Gattungen erweitern. Was macht das Phänomen Haustier aber so beliebt? Erfüllten die Vierbeiner früher einen praktischen Nutzen, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten das Bild doch deutlich gewandelt. Heute sind die Begleiter des Menschen Freund, Spielkamerad und Hobby. Aber trotz der Aufwertung darf nie vergessen werden, dass auch ein kleiner Welpe innerhalb von Monaten zu einem erwachsenen Hund mit eigenem Wesen heranwächst.

Und an dieser Stelle beginnen für manchen Halter die Probleme. Auch wenn Haustiere seit einigen tausend Jahren mit dem Menschen in einer sehr engen Gemeinschaft zusammenleben und auf dessen Wohlwollen angewiesen sind, so bleiben es trotzdem Lebewesen, deren Wurzeln im Tierreich liegen und die immer noch die Merkmale eines Raubtieres in sich tragen. Leider verblasst gerade bei Haltern eines Hundes diese Tatsache und bei aller Zuneigung zu ihrem Vierbeiner wird vergessen, dass zwischen Mensch und Tier eine klare Rangordnung herrschen muss, in welcher der Hund auf einer unteren Stufe steht.

Probleme lassen sich nur mithilfe einer angemessenen Erziehung meistern, die Hund und Halter gleichermaßen in das passende Verhältnis zueinander bringt sowie auch den richtigen Kontakt zwischen beiden herstellt. Die folgenden Seiten beschäftigen sich deshalb etwas eingehender mit dem Thema der Tiererziehung und schließen ebenfalls die Dressur bzw. das Abrichten von Raubvögeln mit ein.