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Schäden durch Nutztiere

Tiere werden heute nicht nur im privaten Rahmen gehalten und sorgen zwischen Nachbarn immer wieder für Auseinandersetzungen, sondern sind innerhalb der internationalen Lebensmittelindustrie einer der wichtigsten Lieferanten für die verschiedensten Produkte und werden aus diesem Grund auch als Nutztiere gehalten. Daneben versorgen sie die Bevölkerung der Erde aber auch noch mit anderen Produkten des täglichen Bedarfs und lassen sich deshalb aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken, auch wenn ein Teil der Bevölkerung mit der Tierhaltung nur noch wenige Bezugspunkte teilt.

Da sich die Haltung von Nutztieren, wie etwa Schweinen, Rindern, Schafen oder Geflügel, in Form und Umfang beträchtlich von der Haustierhaltung unterscheidet, ergeben sich an dieser Stelle natürlich auch andere Anforderungen an die Haftpflichtversicherung. Werden die Versicherungsbedingungen einer Tierhalterhaftpflichtversicherung genau gelesen, so wird schnell klar, dass deren Schutz die gewerbliche Haltung von Nutztieren nicht mit einschließt. Schäden durch die genannten Tiere werden im Allgemeinen über die betriebliche Haftpflichtversicherung abgedeckt, die an dieser Stelle für eine große Zahl unterschiedlicher Schadensfälle aufkommt, wenn eine Rinderherde etwa während des Weideumtriebs zum Beispiel Flurschäden an fremden Grundstücken verursacht.

Zusätzlich stellt der große quantitative Umfang dieser Tierhaltung natürlich den Besitzer und die Versicherung vor besondere Probleme, was zum Beispiel die Entsorgung der Fäkalien oder die Vorratshaltung der Futtermittel betrifft. Bei Verunreinigen, zum Beispiel durch auslaufende Fäkalien in ein Brauchwasserreservoir, erwarten den Bauern mitunter sehr hohe Schadenersatzforderungen, wenn andere Betriebe oder Haushalte von dieser Verschmutzung in Mitleidenschaft gezogen werden.