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Lebensversicherungen für andere Tiere

Lebensversicherungen für Pferde leuchten unter bestimmten Gesichtspunkten sicher ein. Wie verhält es sich aber mit anderen Haus- und Nutztieren? Auch hier können unterschiedliche Policen abgeschlossen werden, deren Versicherungsgegenstand das Leben bzw. Ableben des genannten Tieres ist. Eingeschlossen werden unter anderem Rinder, Schafe, andere Haus- und sogenannte Luxustiere. Ausgeschlossen bleiben bei Vertragsschluss allerdings Fälle, in denen die Tiere bereits von Anfang an für die Schlachtung vorgesehen sind. Grundsätzlich lassen sich folgende Situationen, in denen für eine Tierlebensversicherung der Leistungsfall eintritt, voneinander unterscheiden.

Erstens: Beim Tod durch Krankheit, Unfall oder in Verbindung mit der Trächtigkeit. Gleichbedeutend wird in diesem Fall eine Nottötung gewertet, welche durch den Zustand des Tieres begründet und durch einen Veterinär angeordnet wird. Nummer 2 betrifft Raub und Abschlachtung mit dem Hintergrund des Fleischdiebstahls. Auch in diesem Zusammenhang erkennt die Lebensversicherung einen gültigen Schadensfall an. Und drittens können die Versicherten Ansprüche gegen eine Lebensversicherung dann geltend machen, wenn das Tier durch Brand, Blitzschlag oder einen Unfall zu Tode gekommen ist.

In welcher Form und Höhe Ausgaben für einen entsprechenden Versicherungsvertrag entstehen, hängt natürlich von mehreren Faktoren ab. Einerseits spielt die Art des Haus- oder Nutztieres sowie dessen individuelles Risiko natürlich eine Rolle für die Berechnung der Beiträge. Auf der anderen Seite können für einen Halter zusätzliche Kosten entstehen, falls für den Abschluss eines entsprechenden Vertrages ein ärztliches Gutachten über den allgemeinen Gesundheitszustand notwendig ist. Vor der Unterschrift muss sich aber jeder Halter mit der Frage beschäftigen, ob Aufwand und Nutzen einer Tierlebensversicherung wirklich in einem ausgewogenen Verhältnis zueinanderstehen.