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Welche Versicherungen sind hier wichtig?

Halter von Hunden und Katzen, die sich gegen Risiken im Alltag und Schadenersatzansprüche schützen wollen, greifen verstärkt zu Tierhalterhaftpflichtversicherungen. Landwirte und Züchter von Ziegen, Pferden oder Rindern und Schafen stehen zwar ebenfalls Gefahren für sich und ihre Tiere gegenüber, müssen aber auf den Schutz der eben angesprochenen Tarife verzichten. Schuld sind Klauseln in den Versicherungsbedingungen, welche für Nutztiere einen Leistungsausschluss festlegen. Wie sich aber in diesem Fall schützen?

Allen Betroffenen bleibt nur eine sogenannte Nutztierversicherung. Mithilfe dieser Police lassen sich die wichtigsten Todesfallrisiken finanziell absichern, zu denen Krankheiten oder die Nottötung zählen. Besondere Beachtung verdienen an dieser Stelle aber die Feinheiten der Versicherungswirtschaft. Während eine reine Tierversicherung nur dann zahlt, wenn eine Erkrankung nachgewiesen werden kann, müssen Bauern im Fall einer Seuche mit hohen Ausfällen rechnen, da am Ende der gesamte Bestand von einer Nottötung bedroht wird. In dieser Notsituation ist eine Tierversicherung wertlos, es hilft nur eine Ertragsschadenversicherung weiter, mit welcher sich finanzielle Risiken für den betroffenen Betrieb abwenden lassen.

Aufgrund der individuellen Ansprüche, die einzelne Nutztierarten mitbringen, bieten Assekuranzen speziell zugeschnittene Policen an. Diebstähle sind in allen Bereichen des Alltags ärgerlich und sorgen auch in der Landwirtschaft durch das Entwenden kompletter Tiere bzw. deren Schlachtung vor Ort mit anschließendem Fleischraub für finanzielle Verluste. Risiken dieser Art lassen sich entweder in einem eigenständigen Vertrag versichern oder können Bestandteil der bereits genannten Ertragsschandenversicherung sein.

Fazit: Welche Versicherung für die Nutztierhaltung wichtig ist, hängt von der Tierart und den möglichen Risiken ab. Im gewerblichen Rahmen erscheint eine Ertragsschadenversicherung sowie ergänzend die Transport- und/oder Diebstahlversicherung als sinnvoll. Speziell die letztgenannten Varianten sollten für Pferdezüchter in den Kreis der engeren Kandidaten gezogen werden.