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Domestizierte Vogelarten

Zu den domestizierten Vogelarten zählen heute die Wellensittiche, die Kanarienvögel, die Zebrafinken, das japanische Mövchen, die Reisfinken, zahlreiche Hühner, Puten, Gänse und Enten sowie verschiedene Taubenarten. Bei manchen Vogelarten ist der Weg zur Domestizierung nur noch eine Frage von kurzer Zuchtauslesezeit. Hierunter fallen unter anderem die Nymphensittiche, die Gouldamadine, einige Agapornidenarten, usw.

Domestizierte Vogelarten leben ausschließlich in Gefangenschaft. Sie haben ihr komplettes Verhalten darauf ausgelegt und würden in der Wildbahn keine Chance zum Überleben besitzen. Schließlich sind sie es nicht gewöhnt, die eigene Nahrungsaufnahme zu koordinieren, ein natürliches Brutverhalten aufzuzeigen, usw.
Es ist vollkommen legitim, domestizierte Vögel zu Zuchtzwecken einzusetzen. Für diese Belange wurden sie größtenteils der Domestizierung zugeführt. Sei es aus Gründen der menschlichen Lebensmittelbedürfnisse oder aber auch zu sportlichen Züchtungen. Der organisierte Vogelsport ist in diesem Zusammenhang als äußerst positiv zu bewerten, da auf eine sorgsame Haltung und Pflege der Tiere ein besonderes Augenmerk gelegt wird.

Überwiegend domestizierte Vogelarten werden ferner als Haustiere in den einzelnen Haushalten gehalten. Als beliebtester Käfigvogel gilt in Deutschland der Wellensittich, direkt gefolgt vom Kanarienvogel. Deren Lebensansprüche konnten der Haustierhaltung optimal angepasst werden. Auch wurde seitens des Zoohandels ein ausreichendes Sortiment für diese Vogelarten konzipiert. Sei es in den Bereichen Futter, Käfige und deren Ausstattung sowie für die tagtägliche Beschäftigung.

Gleichzeitig kann davon ausgegangen werden, dass die domestizierten Vogelarten gegenüber den Menschen ihre Scheu abgelegt haben und somit ein relativ stressfreies Leben genießen können.