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Papageien allgemein

Zahlreiche Papageienarten werden heute als Haustiere gehalten. Bekannt von den über 350 Arten und zahlreichen Unterarten sind unter anderem die Graupapageien, die Aras, einige Amazonen, vielerlei Kakadus, die Loris, die Langflügelpapageien, die Zwergpapageien, usw. Ihr absolutes Kennzeichen stellt der imposant gewölbte Papageienschnabel dar. Als Heimat der Papageien bezeichnet man Südamerika, Australien, Afrika und Neuseeland. Hierbei überwiegend die Tropen- und Subtropengebiete.

Die Menschen sehen die Papageien als intelligente Vögel an. Dies liegt daran, dass sie sehr gelehrig in der Dressur sind. Ebenso nehmen sie jedwedes Spielzeug aus dem Handel an, mit dem sie ihre Besitzer begeistert unterhalten. Teilweise übernehmen Papageien auch das Nachahmen menschlicher Laute, so dass dies als Sprechen ausgelegt wird. Überdies bauen viele Papageienarten ein ausgesprochen inniges Verhältnis zu ihren Haltern auf. Der direkte Bezug über einige Jahrzehnte, denn Papageien werden in der Regel sehr alt, lässt sie wahrlich als Familienmitglied erscheinen.

Die Hauptnahrung von Papageien besteht aus Obst, großkörnigem Samen, Nüssen, Wurzeln, Blättern sowie teils aus Blüten und Nektar. Einige Papageienarten lieben zudem Insekten oder Fisch. In diesem Zusammenhang ist die getrocknete Garnele wieder ein beliebtes Futtermittel. Vielmals wird den Papageien in Gefangenschaft normale Lebensmittel angeboten, die nicht immer gut verträglich sind. Es ist deshalb ratsam, vor solchen Futterangeboten Abstand zu nehmen.

Papageien sind in fast allen Zooanlagen zuhause. In den oft weitläufigen Anlagen gelingt manchmal fast problemlos die Nachzucht. Zumal die Tiere hier ihr natürliches Artverhalten noch einigermaßen ausleben können. Noch größeren Wert auf diese artgerechte Unterbringung legen spezielle Vogelparks. Grundsätzlich brüten Papageien in Höhlen, sei es dabei in Bäumen oder in der Erde. Künstliche Kobel sollten diesem Zustand nachempfunden werden. Deshalb werden in Volieren oft ausgehöhlte Baumstämme angeboten oder aber Spezialkobel mit längeren Eingängen gebaut.

Häufig gehaltene Papageien sind Aras und Langflügelpapageien. Wobei die großen Aras vor allem in Tiergärten zuhause sind. Hier überwiegend der Ara Ararauna – Gelbbrustara, der Soldatenara, der hellrote Ara, Zwergaras sowie der blaue Hyazinthara. Bei den Langflügelpapageien ist der Mohrenkopfpapagei zum oft anzutreffenden Haustier geworden. Vereinzelt befinden sich bei Züchtern aber auch Meyers Papageien und Rüppells Papageien.

Die kleinen Sperlingspapageien im überwiegend grünen Federkleid sind ebenfalls in vielen Zuchtanlagen beheimatet und werden gerade bei Vogelausstellungen häufig dem Publikum präsentiert. Blaugenick- und Augenring-Sperlingspapageien sind dabei die überwiegenden Rassevertreter.  

Der Lori sollte in erster Linie nur von erfahrenen Vogelhaltern gepflegt oder gar gezüchtet werden. Alleine schon sein Futterverhalten, das hauptsächlich auf Blütennektar basiert, ist aufwendig und bedarf einiger Erfahrung. Bekannt sind 13 Arten der Loris, die nur wenig in Privathaushalten anzutreffen sind.