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Kakadus

Die Kakadus sind in Australien beheimatet und bestechen durch ihr hochstehendes Kopfgefieder. Insgesamt sind den Ornithologen heute 21 Kakaduarten bekannt. Die berühmtesten Kakadus in Käfighaltung sind die Rosakakadus, die Inkakakadus, die Gelbhaubenkakadus, die Molukkenkakadus, der Gelbwangenkakadu, der Oranghaubenkakadu sowie der Nymphensittich. Eher selten in Zooanlagen anzutreffen sind Nacktaugenkakadus, Helmkakadus, Palmkakadus, Salomonkakadus, Weißhaubenkakadus und Rotsteißkakadus. Die anderen Arten, wie unter anderem die Rabenkakadus, sind mehr oder weniger nur in der freien Wildbahn zu bestaunen.

Kakadus gewöhnen sich sehr schnell an Menschen und sind äußerst verspielte Haustiere. Es gilt jedoch zu beachten, dass Kakadus meist extrem laute Töne von sich geben und daher in Wohnanlagen nicht unbedingt beliebt sind. Zudem produzieren Kakadus mit ihrem leichten Federkleid Unmengen an Staub, der nahezu täglich eingesaugt werden sollte. Überdies klettern Kakadus mit Vorliebe, was große Gehege voraussetzt bzw. genügend Freiraum in Wohnungen bedingt. Um den Spieltrieb generell zu befriedigen, sollten die Halter ausreichend Zeit mit den Tieren verbringen. Ferner können einzelne Kakadus bis zu 70 Jahre in Menschenobhut leben.

Das Futter und Wasser sollte den Kakadus immer in fest am Käfig verschraubten Stahlnäpfen gereicht werden. Dadurch ist gewährleistet, dass die Näpfe lange halten, da Kakadus mit ihren stabilen Schnäbeln sonst relativ kurzfristig Plastikbecher und ähnliches zerstören. Durch die Verschraubung ist eine weitere Stabilität gegeben. Als Futter nehmen Kakadus fertige Papageienmischungen aus dem Fachhandel an sowie zahlreiche Nüsse, Obst, Rohkost und getrocknete Garnelen. Viele Kakadus knabbern bevorzugt Zwieback oder Biskuit, was jedoch nur in kleinen Mengen hinzugereicht werden sollte. Beim Kakadu als Haustier kann man gut beobachten, dass er seinen Mahlzeiten zeitgleich einnimmt, wenn die Menschen essen. Nicht selten möchte er sich dazu an den Tisch gesellen.