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sonstige Vogelarten

In unseren heimischen Käfigen und Volieren finden wir noch weitere Vogelarten. Oft vertreten sind Cardueliden, die größtenteils als europäische Vögel gelten. Hierzu zählen Gimpel, Girlitze, Kernbeißer, Zeisige, Hänflinge, Grünlinge, Finkenvögel, usw. Einige Carduelidenarten sind überdies auf anderen Kontinenten beheimatet. Ihre Unterbringung in Gartenvolieren ist hervorragend möglich, da sie sich an unsere klimatischen Verhältnisse bestens gewöhnen bzw. gewöhnt sind. Ebenfalls ist die Versorgung mit Samen, Grünfutter und Insekten vereinfacht. Der Futterhandel stellt überdies einige Samenmischungen bereit, die auf die einzelnen Futterbedürfnisse perfekt abgestimmt sind.

Bekannte Artvertreter der Cardueliden in Heimtierhaltung ist unter anderem der Buchfink, Stieglitze, Dompfaffen, Kiefern- und Fichtenkreuzschnäbel, der Birkenhänfling und der Grünling, Erlenzeisig, Magelanzeisig, Bartzeisig, der Zitronengirlitz, der Grauedelsänger und viele mehr. Zu den sonstigen europäischen Vögeln zählen beispielsweise Würgevögel, Seidenschwänze, Lerchen, der Zilpzalp, Grasmücken, Rotkehlchen, Blaukehlchen, Meisen, Schnäpper, Pieper, Spötter, Stelzenvögel, Braunellen, Goldhähnchen und der Zaunkönig, der Steinrötel, Schmätzer, Amsel, Drosseln, der Hausrotschwanz sowie der Gartenrotschwanz, Stare, Ammern, Sperlinge, usw.

Zu beachten gilt bei diesen Arten, dass sie sich von Natur aus gerne zu Mischlingen verpaaren oder aber auch mit Kanarienvögeln eine Mischlingsverpaarung eingehen können. Die Mischlingszucht ist in Deutschland anerkannt, insofern sie weder zum Tode führt und möglichst fortpflanzungsfähig ist. Ebenfalls können gegen willkürliche Mischlingsverpaarungen keinerlei Einwände bestehen, da sie eben durch ein natürliches Brutverhalten entstanden sind.

Ebenfalls eine außergewöhnliche, jedoch nicht seltene Vogelart in Heimtierhaltung sind die Tukane. Ihre Heimat ist die Karibik sowie Teile von Mittel- und Südamerika. Sie gehören zur Familie der Spechtvögel. Ihr besonderes Kennzeichen ist ein überdimensional großer Schnabel. Ihre Ernährung besteht überwiegend aus Früchten sowie Insekten.

In nahezu allen Zoos trifft man die rosafarbigen Flamingos an. Sie sind nahezu überall auf der Welt beheimatet und werden dem entsprechend nach unterschiedlichen Arten eingeteilt. Größere Vorkommen in der Wildbahn Europas sind unter anderem in Südfrankreich anzutreffen. Sie sind dabei am Tage und in der Nacht aktiv. Ihre Ernährung besteht unter anderem aus verschiedenen Larven, Kleinkrebsen und Wasserwürmern.