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Zebrafinken

Die Zebrafinken zählen zu den domestizierten Vogelarten und sind in über 60 Farbschlägen weltweit vertreten. Allerdings existiert in Australien noch ihre eigentliche Wildform sowie ein weiterer Artverwandter, der Timor Zebrafink. Zebrafinken werden seit dem 19. Jahrhundert regelmäßig gezüchtet, wobei ihre Domestizierung eine Geschichte von rund 50 Jahren aufweist.

Zebrafinken sind pflegeleicht und relativ widerstandsfähig. Ebenfalls sind sie muntere Gesellen, die ein recht eigentümliches Lied verlauten lassen. Es kann mehr mit einem Ziepen, als mit einer Melodie verglichen werden. Ihr Äußeres ist aufgrund des roten Schnabels und der gemusterten Zeichnung für Menschen sehr ansprechend. Sicherlich auch ein Grund, warum ihre Züchtung in den letzten Jahren so stark intensiviert wurde. Gleichzeitig erscheinen sie munter und aufmerksam, lassen sich sogar in menschlicher Obhut einigermaßen zähmen.

Für Zebrafinken ist aktuell eine Standardbeschreibung erhältlich. Darin werden die Farbschläge in eine Grau- sowie eine Braunreihe unterteilt. Diese wiederum gliedern sich in die einzelnen Farbspielarten, wie Hellrücken, Schwarzwangen, Schwarzbrust, Orangebrust, usw. Um eine ausgereifte Zuchtlinie zu erhalten, müssen beim Züchter ausreichende Kenntnisse in der Vererbung vorhanden sein. Letztendlich werden sie zumeist auf Ausstellungen einem Bewertungssystem sowie einem breiten Publikum vorgestellt. Ihre Größe sollte dazu 12,5 cm betragen und ihre Figur tropfenförmig sein.

Die Versorgung der Zebrafinken ist mit einem Exotenmischfutter hauptsächlich abgedeckt. Ebenfalls lieben sie verschiedenes Grünfutter sowie Rohkost und Obst. Während der Zucht wird von ihnen gekeimtes Futter sowie ein Eifutter angenommen. Zebrafinken sollten nicht mehr als zwei Bruten pro Jahr aufziehen. In der Regel werden bei Standardzebrafinken durchschnittlich vier Jungvögel aufgezogen. Die Beringung erfolgt meist nach einer Woche mit einem Ringdurchmesser von 2,7 mm.

Zebrafinken können in Käfigen oder Volieren untergebracht werden. Aufgrund ihrer hervorragenden Sozialverträglichkeit ist eine bunte Voliere mit anderen Exotenvögeln ebenfalls möglich. Während im Winter ihre Temperaturen nicht unter 14-18°C klettern sollten, sind sie in den Sommermonaten gut in Gartenvolieren zu halten.