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Gänse und Puten

Größtenteils stammen die Gänse aus der Arktis, wo noch immer die meisten Exemplare in freier Wildbahn zu bestaunen sind. Die Gans zählt zur Familie der Entenvögeln und dient einerseits als domestiziertes Nutztier. Die heutige Hausgans hat sich dabei aus der europäischen Graugans entwickelt. Andererseits leben noch zahlreiche Arten weltweit in der freien Natur. Hierzu zählen unter anderem die Schwäne, die Hühnergänse, die Meergänse und die Feldgänse.

Bei den Feldgänsen sind unter anderem die Graugans, die Schneegans, die Kaisergans, die Streifengans und die Zwerggans bekannt. Zu den Meergänsen fällt uns die Kanadagans, die Ringelgans oder die Hawaigans ein. Die Ernährung der Gänse besteht hauptsächlich aus Pflanzen, bei den Jungtieren kommen noch Insekten hinzu. Auch leben sie ein Leben lang monogam, was die natürliche Zucht teilweise erschwert. Deshalb werden Gänse vielfach im Brutapparat aufgezogen.

Die Schwäne werden als die größten Entenvögel bezeichnet. Zumal ihre Flügelspannweiten über zwei Meter betragen können. Meist sind Schwäne weiß oder schwarz im Federkleid. Als besonderes Merkmal tritt ihr mächtiger Schnabel in Erscheinung sowie ein immens langer Schwanenhals. Als Nahrung nimmt der Schwan in erster Linie Wasserpflanzen zu sich. Teilweise auch Wassertiere, wie beispielsweise kleine Fische und Insekten. In der Regel leben Schwäne überdies monogam und können gegenüber Menschen – vor allem zu Brutzeiten – äußerst aggressiv werden. Bekannte Schwanenarten sind der Höckerschwan und der Trauerschwan.

Die Puter, der Puter oder die Truthenne bzw. der Truthahn sind die gleichgestellte Bezeichnung dieser Geflügelart, die zur Familie der Fasane zählt. Sie werden heutzutage in erster Linie als Nutztier gehalten. Eine ausgewachsene Pute erzielt immerhin bis zu 25 kg mageres Fleisch. Die Pute selbst stammt aus Übersee und wurde erst im 16. Jahrhundert in Europa eingebürgert. Es waren wieder einmal die spanischen Eroberer, welche die Tiere von ihren Reisen aus Nord- und Mittelamerika mit nach Hause brachten.

Puten sind so genannte Allesfresser. Egal ob es sich um animalisches Futter, wie Insekten, Frösche, Schlangen und ähnlichem handelt. Oder um Körner, Beeren, Wurzeln und Salate. Neben dem Truthuhn ist noch das kleinere Pfauentruthuhn bekannt. Das Federkleid dieser Art schimmert in nahezu allen Farben, was ihnen einen besonders edlen Charakter verleiht. Ihre Heimat sind überwiegend die Regenwälder in Mexiko, was eine Haltung in unseren Breitengraden aufgrund des Klimas sehr erschwert.