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Hühnervögel

Das Huhn liefert ein für die Menschen wichtiges Grundnahrungsmittel – das Ei. Bis zu 300 Stück Eier jährlich kann dabei ein einzelnes Huhn produzieren. Sei es mit ansprechend brauner Eierschale oder gewöhnlich Weißer. Dem entsprechend wird der Hühnerhaltung in der Landwirtschaft eine besondere Aufmerksamkeit zuteil. Generell gehört das Haushuhn zur Familie der Fasanen und stammt von der asiatischen Wildform des Bankivahuhns ab.

Die Haltebedingungen für Hühner sind sehr unterschiedlich. Idealer Weise werden sie in einem flächenmäßig großzügigen Freigehege mit einer zusätzlich überdachten Stallung untergebracht. Dort fühlt sich das Huhn am wohlsten und kann sich artgerecht bewegen. Die industriellen Freigehege bezeichnen das Freigehege als Freilandhaltung der Tiere, die ebenfalls eine gute, wenn auch Platz mäßig knappere Unterbringung garantiert. Etwas bedenklicher wird die Bodentierhaltung, die keinen Freilauf vorsieht. Als schlimm sind die Zustände in so genannten Legebatterien zu kritisieren, die Massenhaltungen auf niedrigstem Niveau praktizieren.

Der männliche Teil bei den Hühnern wird Hahn oder Gockel genannt. Auf vielen Bauernhöfen wird nur ein Hahn zu mehreren Hühnern gehalten. Bekannt ist der morgendliche Hahnenschrei, der als Reviermarkierung gedacht ist. Die Jungtiere werden Kücken genannt. Ihr Federkleid ist meist gelblich und besteht aus einem weichen Flaum. Hühner können je nach Art und Rasse bis zu 4,5 kg schwer werden. Ihr besonderes Kennzeichen ist der Hahnenkamm, der bei den Weibchen kleiner ist, als bei den Hähnen. Durchschnittlich werden Hühner 7 Jahre alt.

Die Nahrungsaufnahme der Hühner ist mit einem ständigen Picken in den Futterschüsseln verbunden. Sie lieben Weizen, Maiskörner und fertige Futtermischungen aus verschiedenen Samenarten. Zusätzlich noch picken sie im Gras nach Würmern und Insekten. Grundsätzlich gelten Hühner als eine recht robuste Vogelart. Nur manche Schädlinge, darunter vor allem Milben, belasten ab und an ihre Gesundheit.
Die kleinere Ausgabe der Hühnervögel sind die Zwerghühner. Ihre Haltungsbedingungen können den normalen Hühnern angeglichen werden. Das Zwerghuhn erzielt ein Gewicht von in etwa einem Pfund bis maximal etwas über ein Kilo. Durchschnittlich legen sie nur ein Drittel der Eiermenge, die jedoch ebenfalls zum menschlichen Verzehr geeignet sind. Zwerghühner sind gleichfalls domestiziert und es gibt sie aktuell in verschiedenen Rassen und wunderschönen Farbmutationen.