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Laufvögel

Unter Laufvögeln versteht man flugunfähige Vögel. Bekannte Vertreter der Laufvögel sind der Strauß, der Emu, der Kiwi, die Steißhühner und der Nandu. Charakteristisch ist die Federhaltung dieser Tiere, die meist einen hängenden Zustand darstellt. Laufvögel sind jedoch sehr schnell in der Fortbewegung, was sie wiederum vor Angriffen anderer Tiere schützen kann.

Der Vogel Strauß ist der größte Vogel auf Erden. Mit einer Größe von bis zu 2,50 m überragt er sogar die Menschen. Seine Heimat ist Afrika, wo er noch immer in der freien Wildbahn zu bestaunen ist. Wenngleich seine Art inzwischen leider als bedroht gilt. Zahlreiche Strauße leben heutzutage jedoch in Gefangenschaft. Vielfach in Zooanlagen, doch vermehrt immer mehr auch in der Nutztierhaltung. Strauße sind Pflanzenfresser, die nur gelegentlich Insekten zu sich nehmen.

Die Heimat des Emus ist Australien. Dort kam er einst in drei Arten vor, wobei leider zwei schon ausgestorben sind. Nicht viel kleiner als der Strauß, erreichen auch Emus eine Größe von bis zu 2 m. Zudem sind sie Langstreckenläufer mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 50 km/h. Emus sind tagaktive Laufvögel, meiden aber gerne die Menschen. Emus sind in der Gefangenschaft seltener anzutreffen.

Der neuseeländische Kiwi ist ein nachtaktiver Vogel, der nur sehr selten in Menschenobhut zu finden ist. Der Stuttgarter Zoo „Wilhelma“ kann seit Jahren auf eine erfolgreiche Kiwi-Haltung und –Zucht verweisen. Bekannt sind drei Arten der Kiwis – der Streifenkiwi, der Hastkiwi und der Zwergkiwi. Insgesamt stellt der Kiwi mit 35 cm Höhe und einer Länge bis zu 60 cm die kleinste Laufvogelart dar. Ebenfalls besitzt der Kiwi eine um durchschnittlich 4 °C geringere Körpertemperatur (38 °C), als andere Vogelarten. Kiwis zählen ebenfalls zu den Allesfressern.

Nandus sind in Südamerika beheimatet. Sie werden durchschnittlich bis zu 1,5 m groß, sind jedoch sehr laufstark – bis zu 60 km/h. Gleichzeitig kann man sie noch als hervorragende Schwimmer bezeichnen. Auch sie zählen zu den Allesfressern.

Steißhühner sind in Süd- und Mittelamerika beheimatet und werden bedingt zu den Laufvögeln gerechnet. Besonders ihre Eier in recht intensiver Farbgebung – z.B. violett, türkis, blau, purpurn, gelb, etc. – sind wunderbar anzusehen. Ansonsten sind die Steißhühner als recht scheue Vögel zu bezeichnen. Insgesamt sind heutzutage über 40 Arten von Steißhühnern bekannt und ornithologisch beschrieben.