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Wachteln

Die Wachtel zählt zur Gattung der Fasane. Unter den Hühnervögeln gilt die Wachtel als einzigster Zugvogel. Innerhalb der Wachtelarten sind Zwergwachteln und Rebhühner als Hauptrassen angesiedelt. Die Ziergeflügelhaltung, insbesondere die Wachtelhaltung, ist bereits auf das 17. Jahrhundert zurück zu führen. Gerade Parkanlagen in Herrschaftshäusern und Schlössern bevölkerten ihre Gehege mit Wachteln. Zumal die Vögel ein gutes Sozialverhalten gegenüber anderen Vogelarten aufzeigen und somit problemlos in Gemeinschaft gehalten werden können.

In den Haustiergehegen findet sich überwiegend die Europawachtel, deren Eier als Delikatesse bei den Menschen gelten und die chinesische Zwergwachtel wieder. Letztere bringt aktuell Mutationen in silber, rehbraun, geperlt, gescheckt, isabell, weiß, mit Maskengesicht, usw. hervor. Weitere beliebte Wachtelarten innerhalb der Haustierhaltung sind Schopfwachteln, die Baumwachteln, die Straußwachtel, die Perlwachtel, die Prachtwachtel, die Harlekinwachtel, die Schuppenwachtel und viele mehr. Männchen und Weibchen sind bei Wachteln größtenteils im Sichtbild gut zu unterscheiden.

Wachteln gelten als äußerst robuste Käfigtiere. Trotzdem werden sie manchmal von Schädlingen heimgesucht. Hierzu zählen Kleinwürmer und äußerst selten ein Milbenbefall. Auf Stress reagieren Wachteln oftmals mit Durchfall. Generell dürfen Wachteln aufgrund der Geflügelpest nur noch mit Impfungen transportiert werden. Diese führt bundesweit jeder zugelassene Tierarzt durch und händigt die dazugehörigen Impfpapiere den Haltern aus.

Die Ernährung der Wachteln ist relativ einfach. Verschiedene Samenmischungen, ein natürlicher Boden oder alternativ Ferkelerde, kleinere Insekten sowie Rohkost und Grünfutter genügen völlig aus. Gerne scharrt die Wachtel am Boden und pickt dabei wie ein Huhn in die Erde. Dieses artgerechte Verhalten sollte von den Pflegern berücksichtigt werden, indem den Wachteln möglichst ein Stück naturbelassene Erde im Käfig zur Verfügung gestellt wird.