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Aufzuchtsfutter – Keimfutter

Geht die Vogelhaltung mit einer Zucht einher, muss für die Jungvögel ein Aufzuchtsfutter bereit gestellt werden. Schließlich haben die Elterntiere in Gefangenschaft nicht die Möglichkeit der optimalen Versorgung ihrer Jungtiere. Dem zu Folge muss der Vogelhalter artspezifisch für die Aufzucht der Vögel die richtige Auswahl an Futtermitteln bereit halten.

Viele Vögel benötigen zur Aufzucht animalisches Futter und Keimfutter. Keimfutter wird dabei in der Regel selbst aus einzelnen Saaten hergestellt. Diese werden im Wasser gequollen und dann über einen kurzen Zeitraum angekeimt. Springen die Saatkörner auf und bilden kleine Keimlinge, wird das Futter den Vögeln gereicht. Jedoch ist dabei allerhöchste Vorsicht geboten, da Keimfutter schnell Bakterien und Schimmelpilz ansetzen kann. Es muss während der einzelnen Keimvorgänge auch penibel genau mit Wasser gereinigt werden. Vor der Fütterung sollte sich der Vogelhalter nochmals genau über den Zustand des Keimfutters informieren.

Der Hauptbestandteil des Aufzuchtsfutters liegt bei vielen Vogelarten im Eifutter. Dieses wird je nach Vogel bereits im fertigen Mischzustand angeboten. Teils mit animalischen Zusätzen, teils mit zusätzlichen Saatkörnern und mit sonstig verschiedenen Bestandteilen (z.B. Farbfutter, Wachstumsunterstützung, usw.). Beliebt sind innerhalb der Mischungen unter anderem gemahlener Bisquitt und hartgekochte Eier. Des Weiteren kann das Eifutter durch Honig, Mehl, Kräuter, usw. ergänzt werden.

Wird das Eifutter in getrocknetem Zustand verabreicht, kann es über mehrere Stunden im Käfig verbleiben. Feuchtet der Vogelhalter das Eifutter an bzw. vermischt es mit dem Keimfutter, sollte es nach einer gewissen Zeit wieder ausgetauscht werden. Die Gefahr von Bakterienbildung ist sonst zu groß. Die Elterntiere könnten daran erkranken und die Jungtiere sogar versterben.