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Grünfutter

Die meisten Vogelarten benötigen innerhalb ihrer Ernährung so genanntes Grünfutter. Muss dieses für Haustiere gekauft werden, sollte auf einen biologischen Anbau größter Wert gelegt werden. Denn ansonsten könnten die Tiere bei giftigem Düngemittel und dergleichen schnell krank werden, bzw. auch versterben.

Als Grünfutter wird Salat gewertet. Hierfür kann ein einzelnes Blatt Verwendung finden oder aber man lässt kleine Pflanzen nochmals nachwachsen. z.B. Salatherzen oder Chicoree werden in einen mit Wasser befüllten Joghurtbecher gestellt und in eine Voliere gehängt. Die Tiere können dann bei Bedarf selbständig an der Pflanze knabbern und sie wächst dabei weiter. Gurken oder sonstige Kernpflanzen sollten zur Fütterung stets quer aufgeschnitten werden, damit die Tiere die Kerne ohne Probleme aufnehmen können. Das Fruchtfleisch wird dann mehr oder weniger als Wasserergänzung gefressen.

Ebenfalls in der Kategorie Grünfutter ist das Obst einzuordnen. Apfelscheiben sind meist ganzjährig erhältlich. Viel Vogelarten, z.B. der Tukan, ernähren sich jedoch hauptsächlich von Obst. Dann muss natürlich auf verschiedene Sorten zurückgegriffen werden. Ein Vorteil aber auch für Papageien und Sittiche. Gerne genommen werden Orangen, Papaya, Mango, Trauben, usw. Zu beachten gilt auch hier, dass Giftstoffe vorrangig in den Schalen stecken können. Doch auch exotische Früchte sind in Bioqualität erhältlich.

Hat der Vogelhalter die Möglichkeit, Salate, Grünfutter und Obst im eigenen Garten anzubauen, ist dies natürlich der ideale Ausgangspunkt. Ansonsten bietet gerade der Garten einiges an Grünfutter, wie beispielsweise Löwenzahn, Klee und Vogelmire. Letztere kann überdies als Balkonpflanze angesät werden. Wächst Grünfutter direkt in Volierenanlagen hat dies den entscheidenden Vorteil, dass die Tiere einer natürlichen Nahrungsaufnahme nachkommen können.