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Spezialmischungen

Nachdem das selbständige Mischen von Körnerfutter sehr aufwendig ist und einiges an Fachkenntnis erfordert, stellt der Futtermittelhandel für viele Vogelarten bereits fertige Spezialmischungen bereit. Diese sind in der Regel nach Vogelart Kategorisiert. Beispielsweise Papageienfutter, Exotenfutter, Großsittichfutter, Geflügelfutter, Taubenfutter, Carduelidenfutter, Wellensittichfutter, Kanarienfutter, usw.

Will man explizit auf die einzelne Vogelart eingehen, kann im Zoofachhandel nochmals nach differenzierteren Mischungen gefragt werden. Dann wird das Exotenfutter unterteilt in Amadinen- und Astrildenfutter, das Großsittichfutter nochmals nach bestimmten Sitticharten getrennt, das Papageienfutter ebenfalls nach Arten und Größe der Papageien unterschieden, bei den Cardueliden spezielles Zeisig-, Girlitz-, Gimpelfutter, etc. angeboten, usw.

Auch ist es wichtig, dass während den Zuchtphasen andere Mischverhältnisse, wie in den Ruhephasen gereicht werden. Diese sind ebenso bereits fertig erhältlich, bedürfen aber meist beim Einkauf einer Nachfrage. Das Gleiche gilt für so genanntes Mastfutter im Geflügelbereich.
 
Doch auch bei Spezialmischungen sind große Unterschiede festzustellen, setzt man sich mit den Mischverhältnissen genauer auseinander. Einige Futtermittelhändler agieren anhand von Saatpreisen und mischen dann in einem so genannten „günstigen“ Verhältnis. Schnell kann es dann zu einem verstärkten Anteil von Ölsaaten kommen oder aber das grundsätzliche Verhältnis einzelner Saatarten ist verschoben, etc. Es ist dem Vogelhalter deshalb zu empfehlen, sich entweder durch den Einzelhändler gut beraten zu lassen oder selbst durch Literaturrecherche mit den Mischungen einmal auseinander zu setzen. Im Anschluss kann einer einmal ausgewählten Futtermischung dann über einen längeren Zeitraum problemlos vertraut werden.