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Käfigbau

Entscheidet sich der Vogelhalter für den eigenständigen Käfigbau, stehen ihm eine Vielzahl an Möglichkeiten offen. Zuerst einmal jedoch ist die grundsätzliche Frage vorhanden, für welche Vogelart der Käfig später als Behausung dienen soll. Zahlreiche Anleitungen zu unterschiedlichsten Modellen sind heute problemlos im Fachhandel oder über das Internet erhältlich. Ebenfalls verschiedene Einzelteile sowie Selbstbausätze, die den Käfigbau immens erleichtern.

Bei Zimmerkäfigen oder Volieren wird in der Regel besonders viel Wert auf einen Wohnraumcharakter gelegt. Deshalb ist Holz ein geeigneter Baustoff. Man kann die Käfige so gestalten, dass sie weitgehend zur Einrichtung passen. Oder aber mit Rollen am Unterboden versehen, dass sie flexibel verschiebbar sind. Die Insassen können dann beispielsweise an warmen Tagen auch ins Freie gebracht werden. In solch einem Fall sollte aber keine allzu scheue Vogelart eingekäfigt werden. Beliebt ist diese Variante für Papageien, Sittiche oder den Kanarien.

Zimmerkäfige sollten zudem leicht zu säubern sein, da dieser Tätigkeit ständig verstärkt nachgegangen werden muss. Schließlich ist gerade die Kotbildung bei Vögeln nicht geruchsfrei. Deshalb sind Einschübe aus Kunststoff oder Metall ratsam.

Bei Außenvolieren ist die Gestaltung vermeintlich einfacher. Als Basis kann beispielsweise eine Holzhütte dienen, damit gleichzeitig ein Schutzraum für die Tiere vorhanden ist. Oder aber es wird ein ganzes Vogelhaus geplant und gemauert. Dann gilt zu beachten, ob eine Heizung für kalte Wintermonate eingeplant sowie die notwendige Elektrik und eine Wasserleitung installiert werden muss.

Die Käfigteile selbst sollten im Freien aus rostfreien Materialien sein. Inzwischen werden Einzelteile in Stahl angeboten, die eine Normgröße von 1 x 2 m aufzeigen. Innerhalb dieses Systems sind auch Türen, Dachteile, Halbteile, usw. erhältlich. Mittels Steckverfahren können problemlos ganz Volierenlandschaften gezaubert werden. Als Sockel dient ein kleines Fundament. Die Bodenausstattung könnte dabei natürlich bleiben.

Weitere Möglichkeiten des Käfigbaus sind so genannte Wandkäfige, die flexibel erweitert werden können. In einer Art Baukastensystem werden größtenteils Kunststoffboxen angeboten, die durch variable Seitenteile in den Größen veränderbar sind. Gleichzeitig können mehrere Käfige aufeinander und nebeneinander gestellt werden. Zusätzliche Blenden in Holzoptik ermöglichen sogar eine elegante Wohnraumlösung. Der Unterbereich kann mit Rollwägen versehen werden, die genügend Stauraum für Futterzubehör und Käfigausstattungsmaterial gewährleisten.