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Stallungen für Nutztiere

Im Stallungsbereich für Nutztiere gelten andere Vorschriften, als sie in der Haustierhaltung zu gegen sind. Nutztiere als Vögel sind überwiegend Rassegeflügel, wie Hühner, Puten, Gänse, Enten, usw. Die Tiere werden zum Eierlegen gehalten oder aber als Schlachttiere aufgezogen. Aufgrund inzwischen geltender Gesetze (z.B. Tierschutzgesetz) jedoch sind gewisse Gehegevorschriften für die Betreiber von Nutztierställen einzuhalten.

Kommerziell ausgerichtete Stallungen sollten einfach zu betreiben sein. Deshalb hat in diesem Segment aktuell der Computer seinen Einzug gehalten. Er erlaubt ein so genanntes Stallmanagement, das in erster Linie auf Fütterung und Bestandsnachweise ausgelegt ist. Allerdings kann hiermit auch der allgemeine Stallbetrieb hervorragend geregelt werden. Sei es mit einer automatischen Beleuchtung (Zeitschaltuhr), einer ständigen Belüftung (Klimaanlage), einer notwendigen Beschattung, usw. Gleichzeitig können die Stalltiere mittels Lichtschranken überwacht werden, was bei kombinierten Freilandgehegen einen gewissen Vorteil darstellt.

Sehr erfreulich ist außerdem, dass Ende 2008 die Legehennenbatterie in Deutschland verboten wird. Ausnahmegenehmigungen können allerdings noch für ein weiteres Jahr erteilt werden. Die EU ziehen dieser Maßnahme bis zum Jahre 2012 nach. Immerhin mussten bis dahin Hühner auf einer Grundfläche in der Größe eines DIN A4 Blattes ihres Lebens fristen. Dass dies nichts mehr mit artgerechter Tierhaltung zu tun hat und ausschließlich auf Profitsucht basierte, war eindeutig.

Weit verbreitet ist die Bodenhaltung. Hier laufen die Tiere in Stallungen umher, die nicht immer mit genügend Lichteinfluss versehen sind. Ein weiterer Nachteil ist überdies die oft mangelnde Hygiene. Vor allem dann, wenn ein Tier krank ist und sich diese Krankheit schnell ausbreitet. Legen hier die Betreiber eigenverantwortlich Wert auf genügen Tageslicht und eine ordentliche Belüftung, kommt dies am Ende den Tieren und auch den Haltern gleichermaßen zu Gute.

Die Freilandhaltung von Nutztieren ist natürlich die absolut beste Variante zum Thema Stallungen für Vogelnutztiere. Geht sie zudem mit einer ökologischen Nutztierhaltung einher, kann man sie fast als optimal bezeichnen. Gerade Landwirte mit kleineren Hühnerscharen, ein paar Enten oder Gänsen, etc. legen darauf gesteigerten Wert. Der Verbraucher sollte deshalb beim Einkauf darauf achten, dass er Bio Produkten den Vorzug gibt. Bei Eiern ist dies durch die Kennzeichnung „0“ erkennbar.