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Vögel aus dem Tierheim?

Einen Vogel aus dem Tierheim zu holen ist grundsätzlich für Privatpersonen empfehlenswert. Denn die Vögel, die im Tierheim gelandet sind, haben meist eine Geschichte zu erzählen und es verdient, wieder ein schönes Zuhause zu finden. Sei es, weil ihre bisherigen Vogelpfleger verstorben sind. Oder aber, weil man ihnen aus irgendwelchen Gründen (z.B. Umzug, Scheidung, Störung, usw.) kein Domizil mehr bieten konnte.

Die Tierheime verknüpfen natürlich mit der Überlassung des Vogels Bedingungen, die der neue Besitzer erfüllen sollte. So kann es beispielsweise sein, dass Kontrollen durchgeführt werden, ob das Tier artgerecht untergebracht ist. Oder das bisherige Kosten, die für Fütterung und eventuell Medikamente angefallen sind, übernommen werden müssen, usw.

Bei Vögeln aus dem Tierheim kann man sich als künftiger Vogelhalter sicher sein, dass sie bereits durch einen Veterinärmediziner untersucht wurden und sich gesundheitlich in einem einwandfreien Zustand befinden. Dies ist bei Sittichen und Papageien sicherlich von Belang, da diese Tiere Psittakose in sich tragen können, die auf Menschen übertragbar ist. Das Gleiche gilt auch für Geflügeltiere, die immerhin die Geflügelpest als Virus in sich tragen könnten.

In den Tierheimen ist naturgemäß allerdings die Auswahl an Vögeln äußerst begrenzt. Dies ist generell eine begrüßungswerte Tatsache. Andererseits aber muss man eben mit den Tieren Freundschaft schließen, die zum ausgewählten Zeitpunkt im Tierheim einen Platz gefunden haben. Doch künftige Vogelhalter, die sich für einen Vogel aus dem Tierheim entscheiden möchten, haben meist ehrenwerte Absichten, die dieser Punkt nicht wesentlich beeinträchtigen kann.