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Vogelmärkte

Der Nachfrage nach lebendigen Tieren haben im Laufe der Jahre einige Vogelmärkte ins Leben gerufen. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in unseren Nachbarländern wird hiermit dem Vogelhandel aufs Eifrigste nachgekommen. In erster Linie treffen sich dort die Vogelzüchter, um ihre Jungtiere zu tauschen und eventuell auch zu verkaufen. Auf diese Weise ist der Fortbestand der Tiere in Gefangenschaft gewährleistet.

Vogelmärkte unterscheiden sich auch nach Vogelarten. So ist auf einem normalen Vogelmarkt der Sittich, verschiedene Cardueliden und Exoten sowie Papageien erhältlich. Auf dem Taubenmarkt werden ausschließlich Tauben gehandelt. Und das Rassegeflügel hält sich meist im Zusammenhang mit Kleintiermärkten auf.

Vogelmärkte werden meist durch Vogelvereine oder Verbände organisiert. Diese wiederum legen sich selbst Bestimmungen auf, um einen fairen Handel zu garantieren. Dazu gehört der Käfigbesatz zu Verkaufszwecken, sprich die Vogelanzahl pro Käfiggröße. Aber auch der einwandfreie Gesundheitszustand, notwendige Verkaufspapiere, Beringungspflicht, usw. So genannte Vogelbörsen sind überdies bei den Vogelausstellungen anzutreffen. Die Gegenfinanzierung der daraus resultierenden Kosten geschieht mittels Eintrittsgelder sowie der teilweisen Flächenvermietung an Futtermittelhändler und Zubehörverkäufer.

Aber auch der spezialisierte Zoofachhandel organisiert immer wieder Vogelmärkte. So stellen die Händler ausreichende Räumlichkeiten zur Verfügung, in denen die Vogelzüchter ihre Tiere anbieten können. Oder aber es werden geeignete Hallen angemietet, um den Vogelverkauf zu unterstützen. In diesem Fall trägt das Finanzrisiko der anbietende Händler.