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Geflügelpest

Medienwirksam wurde die Geflügelpest vor ein paar Jahren in Szene gesetzt. Die dadurch entstandene Panik war völlig unbegründet, da sie schon seit vielen Jahren existiert und Mensch und Tier gemeinsam damit umgehen mussten. Ebenfalls sollte absoluter Wert darauf gelegt werden, dass es sich um eine Geflügelpest handelt und nicht um eine Vogelgrippe, die alle Vögel betreffen kann.

Die Geflügelpest ist eine reine Viruserkrankung, die im Bereich des Tierseuchengesetzes in Deutschland anzeigenpflichtig ist. Die Übertragung auf Menschen oder andere Säugetiere ist nur unter extremen Nahbedingungen gegeben. Gefährlich ist lediglich die ständig mögliche Veränderung des Virustypus, was bei den so genannten Influenzaviren jedoch wiederum als normal gilt.

Die äußerlichen Anzeichen der Geflügelpest sind mit einer Grippe vergleichbar. Hohes Fieber, Atemnot, absolute Mattigkeit, Durchfall und Schwellungen des Gewebes gehen damit einher. Die Tiere haben manchmal größte Schwierigkeiten, ihren Körper überhaupt noch aufrecht zu halten. Bricht die Geflügelpest in den Stallungen aus, wird meist mit einer Tötung des Bestands begonnen. Schützen kann man die Tiere jedoch durch eine vorherige Impfungen, damit eine gewisse Immunität (Lebendimpfstoff) gegen die Geflügelpest eintritt. Dies wiederum ist eine äußerst kostspielige Angelegenheit.

Sind Landstriche der Wildbahn von der Geflügelpest betroffen, sind die Menschen dazu angehalten, keine Wildtiere oder Gefiederteile (z.B. Federn) der Selbigen zu berühren. Findet man ein verendetes Tier in diesen zumeist gekennzeichneten Seuchengebieten, sollte dies sofort zur Anzeige gebracht werden. Dabei genügt ein Anruf entweder beim Förster, der unteren Naturschutzbehörde oder bei Polizei und Feuerwehren. Diese öffentlichen Einrichtungen leiten dann die folgenden, notwendigen Schritte ein.

Umsicht ist an dieser Stelle gut, Aufklärung der Kinder und Jugendlichen absolut erforderlich, jedoch für eine Panik ist keinerlei Grundlage vorhanden!