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Mauser

Die herkömmliche Mauser, in der sich das Gefieder neu bildet, ist für jeden Vogelkörper zwar als Belastung anzusehen, jedoch im Normalfall leicht zu bewerkstelligen. Schwierig wird es dann, wenn die Mauser mit anderen Krankheiten einhergeht, die bereits eine Schwächung des Allgemeinbefindens verursachten. Dem entsprechend muss dann auf eine optimale Ernährung sowie genügend Ruhephasen geachtet werden.

Die so genannte Stockmauser beispielsweise tritt plötzlich auf. Sie hat meist eine Ursache, die in Stress, Kälte, Hormonstörungen und ähnlichem zu suchen ist. Schlagartig verliert der Vogel dabei die Federn. Wobei die Stockmauser nicht immer das komplette Gefieder betreffen muss, sondern auch vereinzelt auftreten kann. z.B. Ausfall des Schwanzes, Kopffedernverlust, etc. Unterstützt werden kann diese Krankheit in erster Linie durch Zugabe von Vitaminen.

Der Futtermittelhandel hält für bestimmte Vogelarten Präparate zur Mauserhilfe bereit. Nicht alle sind wirklich wirksam. Aufgrund der Zusammensetzung aber in der Regel sehr vitaminreich und deshalb unterstützend. Zu hinterfragen ist die Behandlung dann, wenn die Angebote sehr teuer sind. Auch kann der Tierarzt oder Tierhomöopath hervorragende Mineralien und Vitamine verordnen, die am Ende wirklich eine Mauservereinfachung für den Vogel darstellen.

Bei Vogelzüchtern mit vielen Vogelpaaren wird nur sehr selten auf kommerzielle Mauserhilfen zurückgegriffen und die Vögel ihrem natürlichen Verhalten überlassen. Hierbei wurden die besten Erfahrungen gemacht. Zumal auch deshalb, weil gerade die Vogelzüchter bereits während des ganzen Jahres auf eine Ausgewogenheit ihrer Tiere in allen Belangen achten. Erwirbt man einen Vogel bei einem Züchter sollten hierüber bereits Erfahrungswerte ausgetauscht werden.