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Ornithologische Wanderungen

Ornithologische Wanderungen werden vielerorts von Fachkundigen aus den Vereinen in heimischen Wäldern und Vogelschutzgebieten angeboten. Bei diesen Wanderungen werden die Vogelarten erklärt, die im jeweiligen Gebiet ansässig sind. Mit etwas Glück können diese auch alle in Augenschein genommen werden. Ein guter Vogelwanderer kennt zudem die besten Zeiten für die Besichtigung. Oftmals stehen in aktuellen Tageszeiten Termine für solche Veranstaltungen.

Gleichzeitig wird bei Vogelwanderungen auf allerlei Details aufmerksam gemacht. Sei es auf den Gesang der Vögel, auf verschiedenste Nistplätze, auf Nahrungsmittel der Tiere und ähnliches. So lernt der Wanderer im gleichen Zuge viel über die örtliche Natur, überwiegend die angesiedelten Pflanzen. Er wird gleichzeitig sensibilisiert, wie er sich gegenüber den Tieren verhalten muss, um sie letztendlich auch in Augenschein nehmen zu können.

Manche Organisationen bieten überdies Wanderungen bzw. ornithologische Fahrten ins Ausland an. Die Flamingos der Camarque, die Bienenfresser in Ungarn, die Störche am Neusiedler See, etc. sind Beispiele in den unmittelbaren Nachbarländern. Auch können Wanderungen in Zooanlagen stattfinden, wofür sich die Vogelparks auf Teneriffa oder Gran Canaria ebenso anbieten, wie der Alpenzoo im österreichischen Innsbruck, usw.

Ornithologische Wanderungen in Australien, asiatischen oder afrikanischen Ländern sowie in Südamerika sind nur selten im Angebot und ausschließlich den wirklich interessierten Ornithologen zu empfehlen. Zumal hier einiges an Kosten kalkuliert werden muss, da riesige Strecken während der Reisen zurückgelegt werden.