Getreidefreies Hundefutter trocken

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Seit jeher wird Hundefutter gerne mit Getreide hergestellt. Schon im Mittelalter wurden die Wachhunde mit einer Mischung aus Milch und darin eingeweichtem Brot gefüttert. Später, als dann das erste industriell gefertigte Futter entwickelt wurde, war Getreide wichtige Zutat. Getreide war deutlich billiger als Fleisch und bot sich daher als optimaler Füllstoff an.

Bis heute hat sich das nicht geändert. Viele Hersteller setzen immer noch auf Hundefutter, das Getreide enthält, denn nach wie vor ist es die günstigere Variante. Mittlerweile weiß man aber, dass der Hund für eine gesunde und artgerechte Ernährung kein Getreide benötigt.

Ganz im Gegenteil – Getreide kann sogar seiner Gesundheit schaden. So greifen heute immer mehr verantwortungsbewusste Hundehalter zu getreidefreiem Hundefutter – trocken und auch als Nassfutter, dies hat gute Gründe. Insbesondere bei Nassfutter, die als Hauptnahrung gilt ist dieses Qualitätsmerkmal wichtig, doch auch bei Trockenfutter kann das Kriterium beachtet werden.

Getreide muss nicht grundsätzlich schädlich sein

Der Hund ist ein Nachfahre des Wolfes. Wölfe vertragen Getreide nicht oder sehr schlecht. Dennoch ein Wolf ist ein Wolf und ein Hund ist ein Hund. Wölfe sind Fleischfresser. Auch Hunde sind damit Carnivoren – also ebenso Fleischfresser. Der Verdauungstrakt des Haushundes hat sich allerdings im Laufe der Domestikation und des Zusammenlebens mit dem Menschen deutlich verändert.

  • So können Hunde heute Getreide meist problemlos verdauen und es ist auch nicht gesundheitsschädlich für das Tier.
  • Dennoch kann es bei Hunden zu Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, starken Blähungen und Erbrechen kommen.
  • Diese Zustände sind für den Hundehalter oft völlig unerklärlich.
  • Der Hund frisst sein gewohntes Futter und dennoch zeigt er diese Symptome.
  • In diesen Fällen kann Getreide daran schuld sein.

Getreideunverträglichkeiten

Herkömmliche Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Hafer oder Gerste enthalten Gluten. Dieses Klebereiweiß sorgt beim Kochen und Backen für die Bindung. Damit es im Körper von Mensch und Tier aufgespaltet und verwertet werden kann, ist ein spezielles Enzym notwendig.

Allerdings kann es vorkommen, dass genau dieses Enzym im Körper nicht produziert wird. Das Gluten kann in diesem Fall nicht aufgeschlossen werden. Die Folgen sind Verdauungsbeschwerden.

 

Folgen:

Es kommt zu Blähungen, schweren Durchfällen, Erbrechen und sogar zu Darmentzündungen und Gewichtsverlust. Eine Glutenunverträglichkeit beim Hund ist angeboren. Einige Hunderassen wie der West Highland White Terrier oder der Irish Setter sind dafür prädestiniert. In den meisten Fällen ist Weizen der Hauptauslöser.

Getreidefreies Trockenfutter für Hunde als Alternative

Allerdings muss bei Tieren, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden ein Leben lang auf die Gabe aller glutenhaltigen Getreidesorten verzichtet werden. Im Handel sind heute glutenfreie Hundefuttersorten erhältlich. Für eine gesunde Hundeernährung sollte Nassfutter als auch Hunde Trockenfutter im besten Fall getreidefrei und glutenfrei sein.

Die Tatsache, dass Hundefutter glutenfrei ist, heißt aber noch lange nicht, dass es auch ohne Getreide ist. Es gibt zahlreiche Getreidesorten, die kein Gluten enthalten. Dazu zählen Reis, Mais, Kamut, Amaranth, Buchweizen und Teff.

Allergien durch Getreide im Hundefutter

Getreide im Hundefutter kann aber auch zu Allergien beim Hund führen. Diese Erkrankung kann sich ebenso durch Verdauungsstörungen äußern. Es kommt zu Durchfall, Erbrechen oder selten zu Verstopfung. Zumeist jedoch zeigt sich eine Allergie in erster Linie an der Haut. Es kommt zu juckenden Stellen. Der Hund leckt.

Die Haut rötet sich und letztendlich kommt es zu einer Entzündung. Diese Hotspots sind ein typisches Symptom für Allergien. Handelt es sich um eine Nahrungsmittelallergie, muss durch eine Ausschlussdiät das Allergen ermittelt werden. Dies ist mühsam und erfordert viel Geduld und vor allem Konsequenz. Zeigt sich eine Getreideallergie, muss ein Hundeleben lang auf getreidefreies Hundefutter umgestellt werden.

Getreide begünstigt Übergewicht

Neben Allergien und Unverträglichkeiten hat Getreide noch einen weiteren großen Nachteil. Es enthält eine hohe Menge an Kohlenhydraten. Der Hund benötigt jedoch nur eine sehr geringe Menge an diesen Nährstoffen. Er hat einen sehr hohen Proteinbedarf.

  • Fette sollten in Maßen zugesetzt werden und Kohlenhydrate nur sehr spärlich.
  • Obst und Gemüse, das dem Hundefutter beigefügt wird, reichen hier völlig aus, um den Bedarf zu decken.

Erhält der Hund jedoch über einen längeren Zeitraum zu viele Kohlenhydrate, droht Übergewicht und damit schwere Folgeerkrankungen. Zudem sind Kohlenhydrate für die Zähne des Hundes ebenso schädlich, wie sie das bei den Menschen sind. Es kommt zu Zahnbelägen, Zahnstein und zuletzt zu Entzündungen des Zahnfleischs und damit einhergehenden großen Schmerzen.

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Viel Fleisch

Insgesamt sollte gute Hundenahrung einen möglichst hohen Fleischanteil aufweisen. Hersteller diverser Futtersorten nutzen pflanzliche Bestandteile sehr gerne, um das Futter billiger zu machen. Ein Blick auf das Etikett zeigt deshalb, ob und wie gesund das Nass- oder Trockenfutter ist. Weiterhin sollten keine Geschmacksverstärker oder Zusatzstoffe enthalten sein.

Bestenfalls besteht trockene und nasse Hundenahrung nur aus natürlichen Inhaltsstoffen und liefert ein gesundes Verhältnis an Nährstoffen und Hunde Vitaminen wie Vitamin B, C und D. Die Kriterien gelten auch für gute Katzenernährung.

Getreidefreies Hundefutter: Trocken und Nass als artgerechtes Futter

Wer Wert darauf legt, seinen Hund artgerecht und gesund zu ernähren, der sollte also zu getreidefreiem Hundefutter greifen. Viele Hersteller bieten diese Variante heute schon an. Dennoch ist es oft nicht auf den ersten Blick ersichtlich, was genau im Futter enthalten ist. Gerade Trockenfutter ist bis heute häufig noch mit viel zu viel Getreide angereichert.

Dies wird gerne gemacht, um die optimale Konsistenz der Kroketten zu gewährleisten. Trockenfutter für Hunde hat sicherlich seine Vorteile. Deutlich artgerechter ist jedoch Nassfutter. Es ähnelt der natürlichen Nahrung des Hundes deutlich mehr als die trockenen Hundefutterkroketten.

Die Akzeptanz von Feuchtfutter ist bei den Tieren zumeist deutlich höher als bei Trockenfutter. Dennoch gehört Hunde Trockenfutter zu einer abwechslungsreichen Ernährung dazu, so haben auch die Zähne was zum Beißen.

Hersteller von getreidefreiem Feuchtfutter und Trockenfutter

Diverse Hersteller haben sich all diese Punkte zu Herzen genommen. Dazu gehören zum Beispiel Wildes Land, Lieblingshund, Animonda und Anifit. Das Anifit Nassfutter bspw. wird genau nach diesen Anforderungen hergestellt. Es entspricht in Inhaltsstoffen und Konsistenz den artgerechten Bedürfnissen des Haushundes und kommt dabei völlig ohne Getreide aus. Stattdessen wird Gemüse wie Tomaten oder Karotten zugesetzt.

Das schwedische Hundefutter ist damit ein ganz besonderer Tipp in der breiten Landschaft der Hundefuttersorten. Artgerechtes Hundefutter ohne Getreide unterstützt die Gesundheit des Hundes und kann damit zu einem langen und gesunden Leben beitragen.

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Quellen:

https://getreidefreieshundefutter.net/
http://www.hund-unterwegs.de/hunde-blog/ein-hund-braucht-hundefutter-und-kein-wolfsfutter/
https://www.drhoelter.de/tierarzt/ernaehrungsinfos/getreide-im-hundefutter.html
http://www.biokontakte.com/artikel/ist-weizen-im-hundefutter-ungesund